Beitrag zur Lehre vom SimultanJcontrast. 25 so weit voneinander abstehen, dafs die Nase des Beobachters zwischen ihnen Platz hat, wenn derselbe das annähernd hori¬ zontal gehaltene 'Gesicht dicht an die Gläser bringt, um durch dieselben auf eine unter den Gläsern auf dem Tische befind¬ liche ganz ebene und gleichartige, mattweifse Papier- oder matt- geschliffene Milchglasfläche (TP) zu blicken. Auf derselben liegt parallel und symmetrisch zur Medianebene des Kopfes ein schmaler Streifen (s) von schwarzem Tuchpapier. In passender Höhe über dem Streifen befindet sich ein kleiner weifser, von einem Drahte gehaltener Knopf (h). Wird derselbe vom Be¬ obachter fixiert, so erscheint der Streifen in gleichseitigen Doppelbildern nach links und rechts von der Medianebene. Kg. i. W TPl und TP"2 sind zwei in passender Höhe angebrachte, grofse, ganz ebene und gleichartige mattweifse Papier- oder Milchglas¬ flächen, welche um je eine vertikale Achse drehbar sind, so dafs ihnen eine verschiedene Neigung zur Einfallsrichtung des durch ein Eenster kommenden Himmelslichtes gegeben werden kann. Jede dieser Elächen spiegelt sich an der ihr zugewandten Oberfläche des farbigen Glases und sendet daher je nach ihrer Lage mehr oder weniger weifses Licht in das bezügliche Auge. Dieses weifse Licht mischt sich mit dem von der weifsen Horizontalfläche TP kommenden und beim Durchtritte durch das farbige Glas rot, bezw. blau gewordenen Lichte. Das linke Auge sieht daher, wenn das rechte geschlossen ist, die Fläche TP rötlich-weifs, das rechte sieht sie bei Schlufs des linken bläulich-weifs. Sind beide Augen offen, so erscheint die Fläche