282 M. L. Patbizi. Primi eiperimeiti iitorno all’ Muerai della mixica rüIt clrcohxlone del saigae nel eervello tmtno. Bivista musicale ital. m (îi 1896. Auszug: Arch, di Pslchiatna, Scienzc Penali cd Antropol. XVII (4>, 1896. Auch Sep.-Abdr. 17 S. An einem dreizehnjährigen, musikalisch zufällig ungebildeten Savo- yardenknaben wurden durch Anwendung des Luft- und des WasBerplethys* mographen für das in Folge von Unfall blofs liegende, in Zuheilung be* griöene Gehirn und für den Vorderarm Folgendes gefunden: Bei jedem Klangreiz, sei es isolirt oder als Melodie, findet ein Blutzuflufs zum Gehirn statt, der nach Verf. keine Folge Yon Athemänderung ist. Variinmg der 'Intensität und der Tonhöhe haben zu- bezw. abnehmende, fast proportionale Aenderungen zur Folge. Fälle geringer oder gar keiner Aenderung der Volumeurve des Vorderarms konnten fast immer unmittelbarer Abstumpfung zugeschrieben werden, ohne dafs sich jedoch das Gehimvolumen dabei verminderte. Ob die Volumveränderungen des Gehirns active physio¬ logische Wirkungen oder mehr mittelbar sind, konnte nicht eindeutig entschieden werden. Im Ganzen werden folgende Combinationen von Gehirnvolumen und Armvolumen beobachtet: 1. Beide Volumencurven erheben sich proportional. 2. Sie verhalten sich reciprok. 3. Die erstere ändert sich, jedoch nicht die zweite. Dieses gilt ebenso für isolirte Beixe wie für Melodieen. Der Unterschied zwischen freudigen und traurigen Melodieen erscheint im Verhältnis beider Curven und in diesen] einzeln nicht constant. Ob man hierfür die Schwierigkeit der Analyse des physio¬ logischen Zusammenhanges im ganzen System, etwa den Einflufs des sehr schwer zu controllirenden Abdominalsystems, wie Verf. selbst anführt, allein verantwortlich machen kann, oder die Verschiedenheiten der psycho¬ logischen Variation, welche hier gerade als bei einem Unmusikalischen und in psychologischen Unterscheidungen nicht Geübten von beträchtlichem Einflüsse sein mufs, oder schliefslich complexere Verhältnisse hinsichtlich dieser Affecte vorliegen, mufs hier dahingestellt bleiben. Wahrscheinlich wirkten mehrere dieser Einflüsse zusammen. Was insbesondere die Zu¬ nahme bei steigender Tonhöhe .betrifft, so wurde nicht der Versuch ge¬ macht, mehr unmittelbare Ruhewirkung, Steigerung der Affectwirkung und noch entferntere reproductive Wirkungen experimentell oder nzch den Aussagen zu trennen, wie denn überhaupt Aussagen nur in be¬ schränktem Maafse herangezogen zu sein scheinen. Die Steigerung der Affectwirküng mit zunehmender Tonhöhe ist übrigens bereits vonREauyx im Allgemeinen behauptet worden, und wurde auch in den Versuchen von Doglkl gefunden, was auch dessen Versuchsumständen entspricht Auch aus der hier vorliegenden Untersuchung mit physiologisch ßehr günstigen * ^ Umständen erhellt wiederum die nicht zu unterschätzende Complicirtheit schon allein der physiologischen Verhältnisse bezüglich des physiologischen •Zusammenhanges des Gefäfssvstems. P. Mestz (Leipzig».