414 W. Heinrich. r2 [w >\ -'-j] n (ri + r2) g — ô £2 — --1 (n r2 — ô £) ; es bedeuten dabei: r1? r2 — die beiden Krümmungsradien der Linse; ô — die Dicke derselben ; tp1 — den Einfallswinkel der Strahlen; cp2— den Brechungswinkel; n = —, wo w2 den Brechungsexponent der Linse, ni nx des Mediums, in welchem sich die Linse befindet, bedeuten £ = n cos cpg —- cos cp1 — ]/w2 —- sin 2yx — cos <px e — die Entfernung des Lichtpunktes von der Linse auf dem einfallenden Leitstrahl gemessen. Hebmann, an dessen Ausführungen die weiteren Erörterungen anderer Beobachter angeknüpft haben, hat zuerst diejenigen Momente in Erwägung gezogen, welche für die Einwirkung der schief einfallenden Strahlen begünstigend oder nachteilig sein können. Bei diesen Betrachtungen ist er jedoch, wie wir be¬ reits hervorgehoben haben, von Erwägungen ausgegangen, die nicht zum Ziele führen können. Hebmann untersuchte anfangs die Brennweite, also die Gröfse f2— f± und nahm an, dafs die¬ jenigen Momente, welche die Gröfse f2 — f1 verkleinern, als günstig für die Einwirkung des Lichtes auf die Betina zu be¬ zeichnen sind, diejenigen, welche diesen Ausdruck vergröfsern, ungünstig sind. In einer weiteren Abhandlung ändert er die untersuchte Gröfse. „Die Güte eines astigmatischen Bildes sagt er, „ist um so gröfser, je kleiner der gegenseitige Abstand beider Brennlinien, d. h. die Entfernung f2 — fv Indes mufs man, um vergleichbare Werte zu erhalten, auch die Gröfse des Bildes berücksichtigen, ähnlich wie bei gewöhnlichen Zer¬ streuungsbildern. Gleich gröfse Zerstreuungskreise wirken um so störender, je kleiner das Bild ist. Berücksichtigt man dies, so ergiebt sich, dafs man ein wirklich zuverlässiges Mafs der f f Bildgüte erst erhält, wenn man den Wert —- aufstellt, dessen f 2 Kenner der Gröfse des Bildes proportional ist.“ Es wird wohl nicht unrichtig vermutet, wenn wir an-