420 Litteraturbericht. schwächten Hirn fest; dem Glauben, behext zu sein, folgt logisch der, von einem bösen Geiste besessen zu sein, der beim Versuch des Ex- orcismus vor dem Altar und beim Anblick jedes für heilig gehaltenen Gegenstandes den Krampfanfall hervorrufe, und die Paranoia ist fertig. Gleichwohl ist die Zwang sv or Stellung noch nicht so fest begründet, dafs die Kranke für Gegenbeweise und Zweifel nicht zugänglich wäre. So wird sie denn auch auf dem Wege der Suggestion in Bälde geheilt. — Der Verfasser knüpft an den Fall Betrachtungen über die grofsen mittelalterlichen Epidemien, sowie an einige neuere an, z. B. an die der Besessenen von Verzegnis, wo zwar auch eine hochgradige Suggest i- bilität, aber zugleich Symptome von Hysterie vorbanden gewesen seien, die bei seiner Kranken entschieden gefehlt haben sollen. Fraenkel (Dessau). Berichtigung ZU Quantitative Untersuchungen über das „optische Paradoxon“ von G. Hetmans. In der genannten* Arbeit ist leider ein störender Fehler stehen geblieben. Auf S. 240 dieses Bandes ist in Tabelle XIV statt: Fig. 11................ 25 7.9 0.58 Fig. 12................ 25 6.2 0.47 richtig zu lesen: Fig. 11................ 25 6.2 0.47 Fig. 12................ 25 7.9 0.58