Wahrnehmung Mrzmter Töm und Geräusche. 215 sie eine Tonhöhe besitzen; und wie Obertöne eine Täuschung nach oben Mn erzeugen, so werden tiefe Beitöne oder tiefe Nebengeräusche eine Täuschung nach- unten hin hervorbringen. Daher ist unser tiefes Nebengeräusch im Stande, sobald es sich dem Tone unanalyskbar vermischt, eine Octaventäuschung des I rtheils nach unten hin hervorzubringen. — Wir glauben, dafs die viel besprochenen Untertöne Riemann’s , welche an ver- schiedenen Instrumenten gehört werden sollen, nichts weiter sind als solche tiefe Nebengeräusche, welche, da ihr Tonoharacter nur schwach ausgeprägt ist, mit dem Grundton zu harmoniren scheinen und daher meist in die untere Octave (beliebig auch in die Quinte) willkürlich verlegt werden. Die Octaventäuschung trat ein bei 20 Löchern bei jf% t0 j, ,, fl,* O ,, d4 4 ,, d-i 3 j, c4 2 ,» » fis* Wieder in Schwingungszahlen ausgedrückt haben wir den Eintritt der Octaventäuschung mit . 20 Löchern “bei einem Ton, der 6900 Schwingungen pro Secunde macht 10 »? 11 '1 ?» ft 8620 Vf ?» »» 11 p* 0 •i "1 *> 5? f» 2376 5? 11 »» 11 4 !» 11 », ?» !» 2376 !» ?» !» 11 3 •1 ’» »? ?» 11 2112 ?» ?! 1» • >» f 11 1» »? JJ 11 1600 II 1» I» 11 Das ist in absoluter Zeit mit 20 Löchern nach * 10 4 8 ?? ii ?» ii ii ii » ?» 2 m i 358 1 475 1 504 704 i 751 Secunden = 3,6 o 2,8 « = 2,1 fi = 1,7 a = 1,4 g h » :» ?? »» 1,3 ff 2