i. über (lern Schornstein hängt und mittels dreier über den Schornstein greifende, etwa 1 cm lange Blechansätze, am Herunterrutschen verhindert ist. Bei niedergehender Bewegung des Hebels, also bei abnehmender Tempe¬ ratur, sinkt der Deckel und verschliesst den Schornstein, die heisse Luft muss dann ihren Weg seitwärts durch das Rohr C C nehmen und erhöht die Temperatur des umgebenden Wassers; bei Erhöhung der Temperatur hebt sich der Deckel und die heisse Luft entweicht durch den Schornstein. Die feine Regulirung auf eine bestimmte Temperatur, die bis auf 760 C. an dem Thermometer t be¬ obachtet wird, geschieht mittelst des am Hebel befindlichen Laufgewichtes er, zeigt das Thermometer die gewünschte Temperatur, so verschiebt man das Gewicht so, dass der Deckel den Schornstein eben schwebend berührt, Findet man dann nach einiger Zeit, dass die Temperatur erheblich gestiegen ist, so zieht man die Justirschraube etwas an, ist die Temperatur nur wenig gestiegen, so verschiebt man das Laufgewicht g etwas nach dem Unterstützungspunkte des Hebels hin; auf beide Weisen wird der Schornsteindeckel abgehoben. Umgekehrt verfährt man natürlich, wenn die Temperatur zu niedrig ist. Dem Apparat werden Büchsen beigegeben (2 gratis, weitere kommen mit à Mk. 8,50 in Anrechnung), die sich leicht auswechseln lassen, jede gestattet eine Temperaturregulirung im Umfange von je 10 0 C., von 20—30 von 30—40° u. s. w. Die höchste Temperatur, für die der Apparat bis jetzt eingerichtet ist, beträgt 70° C. Qerm auf a-llegulf nui g. D. R. 3. M, No. 64448. Englische« Patent No. 3341. Belgisches Patent No 126244. Diese Regulirungsvorrichtung, die eine weit feinere Einstellung der Temperatur ge¬ stattet, besteht aus dem auf harten Spitzenschrauben schwingenden Balken b und der Compensationsroste f, welche letztere durch den Uebertragungsstift g mit dem Balken in Verbindung steht. Die Einstellung der Regulirung geschieht mittelst der Regulirungs¬ schraube a. die sich an dem Ende des Rohres r, wohindurch der Uebertragungsstift führt und welches mit dem Compensationsroste verbunden ist, befindet. Ein Auswechseln der Roste ist nicht erforderlich, sie genügt für alle Temperaturen von 20—70 0 C. Ferner noch hat der Apparat die Einrichtung zur Ventilation mit feuchter Luft. Zu diesem Zweck sind die unteren und oberen Böden der Räume W und X bei o und n durchbrochen. Der untere Durchbruch bildet einen mehr langen als tiefen Schacht, dessen lange Seite sich parallel der Glasthür hinzieht. Der obere Durchbruch enthält zwei Kanäle von gleicher Grösse mit spalt¬ förmigen Oeffnungen, wovon sich die eine vorn in der Langseite des Bodens von dem Durchbruch, nahe hinter der Glasthür befindet, die andere gerade gegenüber nahe der hinteren Wand. Diese Kanäle setzen sich schräg nach oben durch den Wasserraum fort und vereinigen sich ziemlich in der Mitte der oberen Bekleidung des Apparates zu einer rechteckigen Oeffnung von anderer Form aber demselben quadratischen Inhalt wie beide Kanalspalten zusammen. Diese obere Oeffnung ist durch zwei von einer Anzahl Löcher durchbohrten Metallplatten ver¬ schlossen, die so aufeinander verschiebbar sind, dass die Löcher entweder aufeinander'passen uud die Luft hindurch¬ lassen oder nicht. Zum Hervorbringen der feuchten Luftventilation dient der unten seitlich am Apparate einschieb¬ bare Blechkasten d d, in dem feuchte Leinewand ausgespannt ist, welche die von unten eintreteude Luft passirt. Das zur Feuchthaltung dieser Leinewand nöthige Wasser liefert ein seitlich ausserhalb dieses Apparates umgekehrt angebrachter Erlenmeyer’scher Kolben b, aus dem das Wasser nach Bedarf in den Blechkasten abläuft. Die bei dem Apparate angebrachte Wärmequelle muss ihm eine genügende Wärmemenge zuführen, am besten etwas mehr als zur Erreichung der gewünschten Temperatur nöthig ist, da sowohl eine zu grosse Flamme, als auch schwankender Gasdruck auf die constante Temperatur in der Wärmekammer keinen Einfluss hat. - -t—--- Sartorius’ new Incubator for Breeding Microbes and Imbedding Microscopical Preparations in Paraffin, adapted to any kind of heating method. Described by Dr. Alfred Koch of Goettingen, In the „Zeitschrift für wissenschaftliche Microscopie“ Vol. X, No. 2, and by Dr. HansRoichenbach of Goettingen, in the „Centralblatt für Bakteriologie nnd Parasitenkunde“ Vol. XV, No. 22, and in the „Zeitschrift für Instrumentcnkunde" 189i No. 2. ^Description. : The innermost part of the apparatus is the heating chamber, the from of which can easily he seen from the accompanying diagram. This chamber can either be used as a whole to place the preparations into, or can be divided into several parts by metal plates, perforated like sieves. These are fixed horizontally, one above the other, into a frame, which can easily be placed into the heating chamber. In the front part of the chamber there is a door, consisting of 10 or 12 mins, thick glass fixed into a frame which I 37 <$- T