Konstruktions -V orteile. «p ’sr-’Ç « Ich erlaube mir, auf einige patentierte Einriditungen meiner analytisch-technischen Waagen, die sich seit 30 Jahren und länger vorzüglich bewährt haben, besonders aufmerksam zu machen. 1. Justiervorrichtung für die Endschneiden der Waagen 1-5, 471-473, 485-501, 520-523. Die genaue fehlerlose Einstellung der End¬ schneiden zur Mittelschneide ist bei einer feinen Waage ein Haupterfordernis. Dies ermöglicht meine Einrichtung auf das genaueste mit voll¬ ständiger Sicherheit gegen Veränderlichkeit. Wie aus Figur 10 und 11 ersichtlich, ist die End¬ schneide z2 in einem geschlossenen Sattel gelagert und mittelst der 4 Schrauben cP parallel zur Miitel- schneide verstellbar; mit tien Schrauben d1 werden die Endschneiden in horizontaler Eichtling parallel zur Mittelschneide eingestellt und durch den Keil K, welcher mit tier Schraube D, die mit dem Kopf in den Waagbalken eingefeilt ist, auf tier schrägen Kante ties Waagbalkens A verschoben werden kann, werden tlic beiden Endachsen genau in die gleiche Ebene mit tier Mittelachse eingestellt, worauf tier Sattel durch tlie Schrauben d2 festgeschraubt wird. Die Schräge ties Keiles K bzw. ties Waagbalkenteiles a ist so bemessen, daß sie den Reihungswinkel der beiden für Waagbalken und Keil verwendeten Metalle nicht übersteigt. Die Stellschraube D hat daher von tier Last nichts zu tragen, tla tlie Reibung genügt, um ein selbsttätiges Abrutschen ties Keiles zu verhindern. 2. Justiervorrichtung für die Endschneiden der Analysenwaagen. Diese Vorrichtung zum Feiniustiereu der Endschneiden hat sich in tier Praxis vorzüglich bewährt. Die Endschneide sitzt im Gehäuse a fest. In den beiden Flächen ties Gehäuses befinden sich je 3 Schrauben, b, c und tl. Letztere sind als Ecken eines rechtwinkligen Dreiecks ungeordnet und die Kathete b—c steht horizontal. Je nach der Anwendung tier kor¬ respondierenden Schrauben b, c und d kann die Endschneide um die Horizontale oder Vertikale gedreht und absolut parallel zur Mittelschneide eingestellt werden. Die richtige Höhenlage der Endschneide wirtl mittels ties Druck¬ bolzens e, der mit der Schraube f gehoben wird, erzielt und durch tlie beiden Schrauben g und h gesichert. Zur feinen Justierung tier Gleicharmigkeit dient tlie Druckschraube i. Das Gehäuse A ist aus bestem gezogenem Material hergestellt und zur Erreichung höchster Stabilität unter hohem Druck kalt gepreßt. I 2 3. Kompensationsgehänge. a \ Modell I. Wie aus tier Figur 4, 5 und 6 ersichtlich, sind tlie Drahtbügel des Gehänges C in den Scharnierbolzen Î über der Mitte tier Entl- schneiden pendelnd aufgehängt und in einem o Bügel c1 verbunden, in welchen die Schalen- bügel eingehängt werden. Durch fliese Anordnung tritt keine ein¬ seitige Belastung ein, auch wirkt die Last mitten auf tlie Endschneiden. Modell II. Die Konstruktion theses Kompensations¬ gehänges bezweckt, daß auch tlie einseitige Belastung tier Waagschale stets genau auf die Mitte tier Endsclmeiden wirkt. Das Gehänge besteht aus dem Rahmen a, der Brücke b und dem Bügel c. Das plane Achatlager ist in tier unteren Fläche ties Rah¬ mens a gefaßt. In tier oberen Fläche ist eine Achateinlage mit vertieftem Konus und eine solche mit einer Einkerbung eingelassen, in welchen tlie Spitzenschrauben 1 und 2 tier Brücke b spielen. Die Schrauben 3,4 und 5 im Rahmen a greifen genau in tlie Stützen ties Gehängeträgers ein. Der Bügel c und tier Haken für tien Schalenbügel ist aus einem Stück; er bewegt sich spielend leicht in tien Zapfen tier Brücke b. Das ganze Gehänge kann durch Herausnehmen des Bügels c bequem in seine 3 Teile zerlegt werden.