142 Arnheim's Thermoelektroskop. das Galvanometer zum Voltmeter verwandelt. Hat das Galvano¬ meter z. B. 20 Ohm und soil das Milliampère gleichzeitig ein Volt bedeuten, dann ist S — 1000 Q, P — 20 Q und R — 980 Q zu nehmen. 4. Endlich sind auf dem Brettchen noch unter sich verbunden: Bin; G±b; G.xd; Eie; af; bh; di; gPe: B.2E2Rk; cSB.2E2. Die Stromverläufe sind nun folgende: 1. Galvanometer zum Stromstärkemessen: es tauchen die Kupferstifte in die Quecksilbernäpfe abode. Hauptstromkreis: BBiabGtGG2deE1KE2B2B ; der Voltmeter-Nebenschluss zweigt bei b ab und schliesst sich in B2 wieder an; er ist bcSB.,. 2. Galvanometer zum Spannungsmessen: es tauchen die Kupferstifte des Wippenbrettchens in die Näpfe fghik. Haupt¬ stromkreis : B BL afg P e Ei K E2 B2 B ; der Voltmeterstromkreis zweigt sich von diesem im Puncte / ab; geht fhb GiGG2dikRB2 und schliesst sich in Ä, wieder dem Hauptstromkreise an. Auch bei Anwendung der d'Ar man’sehen Wippe muss eine zweite Messung mit aneinandergepressten Contacten vorgenommen werden; die Differenz der so gefundenen Widerstände ist der Widerstand von K. Das Arnheim’sche Thermoelektroskop. 177 Versuche,1) welche von Dr. Arnheim in Petersburg angestellt wurden, haben gezeigt, dass der Gesunde an örtlich verschiedenen, jedoch gleich grossen Stellen der Oberfläche verschiedene Wärme¬ mengen ausstrahlt; von ganz besonderem Interesse ist indessen der Nachweis Arnheim’s, dass während verschiedener Krankheits¬ formen die Wärmedurchlässigkeit der Epidermis ganz wesentlichen Modificationen Unterworfen .sei; so ist z. B. bei gewissen Fieber¬ erscheinungen die ausgestrahlte Wärmemenge pro Quadratcentimeter geringer als sonst, obwohl die Temperatur des Körpers selbst sich erhöht. Es treten hier also Erscheinungen auf, als ob die Epidermis oder unmittelbar darunterliegende Schichten bessere Wärme-Isolatoren würden, als beim normalen Wohlbefinden. Um einerseits solche Verhältnisse einem eingehenden Studium zu unterwerfen, und um hauptsächlich auch diese Thatsacheii zu *) Zeitschrift für klin. Medicin, Bd. V, H. 3, und Lewandowski, Elektrodiagnostik pag. 314.