Müller’sches Galvanometer. I 2 I enthält dieses Instrument aber auch noch einen Ergänzungswiderstand, durch den es, wenn der Shunt io geschlossen wird, o—50 Volt direct ablesen lässt (0,1 V zu schätzen). Siehe § 171. e) Magnetometer-Modell. In dieser Modification kann es beliebig eines der vier vorhergehenden Modelle sein, erhält aber jene Neben¬ apparate, welche das Instrument als Magnetometer für absolute Bestimmung der Horizontal-Intensität zu benützen gestatten (siehe pag. 106 und Fig. 78). f) Dem Instrumente wird auf Ver¬ langen eine Spiegel-Ablesevorrichtung beigegeben, welche man auf das Galvano¬ meter setzen kann; an derselben ist unter der Neigung von 45 0 ein ebener Spiegel angebracht, - wie in Fig. 86 gezeigt; mit diesem ist die Ablesung des Instru¬ mentes in horizontaler Richtung ermöglicht. Das Müller-Edelmann’sche Vertical-Galvanometer. Das Instrument Fig. 87 steht aut einem Dreifusse F mit Stell- 163 schrauben und baut sich über einer Messingplatte M auf, welche im Dreifusse vermittelst Conus und Fixirungsschraube in die erforder¬ liche Meridianstellung gebracht werden kann. Auf dieser Messing¬ platte ruht die aus dem Glasringe G und der Glasplatte P bestehende durchsichtige Umhüllung des Instrumentes, durch welche hindurch man die mit weissem Papier überzogene Theilungstrommel T erblickt. Im Inneren derselben sind, wie in der Holzbüchse des Einheits¬ galvanometers, die Windungen, die erforderlichen Widerstände für die Empfindlichkeitsveränderungen des Instrumentes, ein dickwandiger, kupferner Dämpfer, sowie die glockenförmige Magnetnadel unter¬ gebracht, an welch’ letztere ein sehr leichter Zeiger Z befestigt ist, dessen Ende W vertical abwärts gebogen, vor der Theilung T läuft. U ist eine fest abschliessende Holzbüchse und 5 die Fadensuspension. T ist direct in Milliampères und deren Zehntel getheilt und weithin sichtbar, a und b sind die stromzuführenden Klemm¬ schrauben; zwischen ihnen liegen die zwei Schrauben 10 und 100, durch deren Niederschrauben bis zum dahinterliegenden Contact die