552 Kritik der elastischen Manometer. ob wir den Faktor mit der Masse M’ multiplizieren, oder in E' dividieren. Wir haben es, wie wir im Anfang unserer Entwick¬ lungen betont haben, vorgezogen, das E', wie es sich aus der Aichung des die kleine Luftblase noch enthaltenden Flüssigkeits¬ manometers ergeben hat, als die dem Manometer inhärente Konstante zu betrachten und sie durch alle Änderungen der Röhren-Anordnung etc. unbeinflufst zu lassen. Unsere bisherigen Betrachtungen bleiben also zu Recht bestehen. Diese Bemerkungen haben auch für den Lufttonographen Geltung, denn unser Flüssigkeitsmanometer ist, wenn man die kleine in der Manometertrommel zurückgebliebene Luftblase in Betracht zieht, auch als ein Lufttonograph zu betrachten. Die Reduktion der Trägheitskräfte des Spiegels und des Hebels bei den Spiegel- und Hebelmanometern auf diejenige eines auf der Membran aufgeklebten Stiftes. Zu den bisher beschriebenen Versuchen wurde eine Anord¬ nung benutzt, die ich als S t i f t m a n o m e t e r bezeichnet habe. Die Absicht bei seiner Konstruktion war, die auf beschränkte Stellen der Membram wirkenden Trägheitskräfte auf ein Minimum zu verringern. Nach unseren Darlegungen ist dies auch bei unserer Konstruktion so weit erreicht worden, dafs man von diesen Trägheitskräften im allgemeinen absehen konnte. Die Anwendung des Stiftmanometers ist aber .nicht unter allen Um¬ ständen möglich. Für gewöhnliche Blutdruckuntersuchungen wird man immer neben dem Quecksilbermanometer die Hebelmano¬ meter an wenden, da sie der photographischen Registrierung nicht bedürfen. Bis jetzt ist jedenfalls bei allen Untersuchungen dasHebel- manometer benutzt worden. Wir müssen also versuchen, unsere Analyse auch auf dieses auszudehnen. Vorher will ich jedoch noch das Spiegelmanometer behandeln, das ich zum ersten Male bei der Konstruktion des Herzindikators angewendet habe. Das Spiegelmanometer wird, weil es immerhin einen so komplizierten optischen Apparat wie das Stiftmanometer nicht erfordert, eher bei Blutdruckversuchen angewendet werden können als das Stift¬ manometer. Dem Hebelmanometer und dem Spiegelmanometer