58 ! G. Tammann und 0. Svanberg, Bei niedrigen Temperaturen, bei denen Ct groß im Ver¬ gleich zu pT ist, hat dieser Ausdruck verschwindende Werte. Er wächst dann mit der Temperatur an, muß aber wieder abnehmen, weil pT im Vergleich zu Ct sehr groß wird.5 Von der Enzymmenge X wird die Lage der maximalen Einwirkung unabhängig sein, dagegen wird sie von der Einwirkungszeit abhängen. Eine notwendige Bedingung für das Auftreten eines Temperaturoptimums der gespaltenen Substratmenge ist, daß AP ]> Ac ist, oder daß die Zerfallskonstante px viel schneller mit der Temperatur zunimmt als die Spaltungskonstante cT des Substrats. Da die Enzyme allgemein sehr viel weniger stabil als die Substrate sind, so wird diese Bedingung ganz allgemein zutreffen, und daher für alle Enzyme eine Optimal¬ temperatur ihrer Wirkung zu erwarten sein, was auch zutrifft. a) Die Abhängigkeit der gespaltenen Snbstratmenge von der Zeit bei verschiedenen Temperaturen. Führt man in die Gleichung 5 die px- und Cx-Werte der Tabellen 1 und 2 ein, so ergeben sich für die Fermen t- menge 1 bei verschiedenen Temperaturen die in Fig. 3 ange- Zut in ,5tändert Fig. 3.