•f64 Yoshita Sera, Zur Kenninis der gepaarten Glukuronsäure. OH COOH ) I /\ (CH0H)4 Uo-ÇHOH “ C,3Hi809. *) Üb.ep die Glukurovanillinsäure. Nach Hildebrandt wird die Vanillinglukuronsäure, wie oben erwähnt, durch Emulsin gespaltet. Ich habe den Ver¬ such mit der Glukurovanillinsäure einer Nachprüfung unterzogen. Da die Glukurovanillinsäure nach Ko takes und meiner Er¬ fahrung sehr leicht zersetzlich ist, ist es unbedingt nötig, bei Spall ungsversuch eine Kontroilprobe anzustellen. Ich stellte aus dem glukurovanillinsauren Baryum, welches nach Kotake aus dem Harn isoliert wurde, das Kaliumsalz dar und ließ auf letzteres folgenderweise das Emulsin einwirken. 1,6916 g des Kaliumsalzes wurden in 200 ccm Wasser gelöst, in zwei Portionen geteilt und mit Essigsäure schwach angesäuert; die eine, nach Zusatz von 0,8 g Emulsin (Kahl¬ baum), die andere sofort bei Gegenwart von Toluol 16 Stunden lang in dem Brutofen stehen gelassen. Beide Portionen wurden dann mit Essigsäure stark angesäuert — ich benutzte deshalb Essigsäure, weil die genannte gepaarte Säure durch Mineral¬ säuren allmählich zersetzt wird — und in der Schüttelmaschine **uf das gründlichste extrahiert. Aus beiden Extrakten wurden der Äther und Essigsäure, welch letztere bei der Extraktion in Äther übergegangen war, verjagt und die dabei zurückge¬ bliebenen Rückstände gewogen. Portion mit Emulsin 0,0070 g, Kontroilprobe 0,0067 g. Aus dem Versuch geht hervor, daß die Glukurovanillin¬ säure nicht durch Emulsin gespaltet wird, so daß vorläufig kein Grund mehr vorliegt, die Konstitution genannter Säure gluko- sidisch zu betrachten. ) Ich habe mich überzeugt, daß das Baryumsalz der Orcinglukuron- säure bei 120° C. noch kein Wasser abgibt, und es scheint mir unwahr¬ scheinlich, meine gepaarte Säure für C13H1608 -f H?0 zu halten.