Beiträge zur Kenntnis der stickstoffhaltigen Bestandteile des getrockneten Kabeljau (Gadus Brandtii). Von K. Yoshimura und M. Kanai. (Ans dom chemischen Laboratorium der landwirtschaftlichen Hochschule zu Kagoshima, Japan.) (Üer Redaktion zugegangen am 28. Oktober 15)13.) Das von uns untersuchte Material hatte folgende quanti¬ tative Zusammensetzung : Wasser .......16,89 °/o Trockensubstanz.......83,11 °/o. In 100 Teilen Trockensubstanz: Gcsamtstickstoff. .......18,332 Eiweißstickstoff ........ 11,601 Ammoniakstickstoff ...... 0,401 Nicht-Eiweißstickstoff.....3.331 Gesamtphosphorsäure (P205) . . 2.805 Phosphorsäure als Lecithin . . . 0,036. Gesamtstickstoff als 100 : Eiweißstickstoff . . . . ... . 79,64 Ammoniakstickstoff...... 2,19 Nicht-Eiweißsticksteff.....18,17. Experimenteller Teil. 1 kg zerkleinerte Probe wurde mit heißem Wasser (ca. 1001) extrahiert, die vereinigten Extrakte mit Tanninlösung gefällt. Das Filtrat vom Tanninniederschlag wurde bis auf ca. 4 1 ein¬ geengt, das überschüssige Tannin durch Barytwasser und der überschüssige Baryt durch Schwefelsäure entfernt. Zur Ent¬ fernung der überschüssigen Schwefelsäure wurde das Filtrat mit Bleioxyd versetzt ; der so erhaltene Bleioxydniederschlag enthielt Methylguanidin (siehe unten). Das schwach alkalische Filtrat vom Bleioxydniederschlag wurde auf ein kleines Volumen eingedunstet, wobei sich weiße Krystalle in reichlicher Menge ausschieden, welche größtenteils aus anorganischen Salzen bestanden. Zur Beseitigung der anorganischen Salze wurden die Krystalle mit heißem Methylalkohol behandelt, wobei Ca. 13 g anorganische Salze unlöslich blieben.