Zur Methodik der Blutzuckerbestimmung. 209 lumen nicht mehr als 40 ccm betragen darf. Das Gesamt¬ volumen der Flüssigkeit soll 60 ccm betragen. Das Gemisch wird 2 Minuten im Sieden erhalten und dann soweit unter der Wasserleitung abgekühlt, daß beim Zugeben von 2Ö°/oiger Jodkaliumlösung und 20 ccm 25°/oiger Schwefelsäure (Reihen¬ folge nicht umkehren) eine handwarme Lösung entsteht. Man fügt nunmehr nicht zu wenig Stärkelösung hinzu und titriert mit nlio-Thiosulfatlösung das freigewordene Jod zurück. Durch eine Leerbestimmung ermittelt man die Menge n'io-Natriumthio- sulfat, die nötig ist, um das durch 20 ccm Fehlingsche Lösung freigemachte Jod zu binden. (Sie beträgt bei richtig einge¬ stellten Lösungen 27,8 ccm.) Von diesem Wert zieht man die in der ersten Bestimmung gefundene Anzahl Kubikzentimeter n/io-Thiosulfatlösung ab und entnimmt der folgenden Tabelle den entsprechenden Zuckerwert : 1 ccm = 3,1 mg Glukose 15 ccm = 49,3 mg Glukose 2 > = 6,2 » > 16 » — 52,8 » » 3 > = 9,3 » > 17 > =5 56,3 » » 4 » = 12,5 * • » 18 » = 59,8 >• » 5 » = 15,7 » » 19 » == 63,3 » > 6 » = 19,0 > » 20 » = 66.9 ‘ » » ’ 7 > =' 22,3 » > 21 » = .70,7 -> * ' 8 » =S 25,6 » > 22 > SS 74,5 » » 9 » = 28,9 > » - 23 = 78,5 i > 10 > = 32,3 » » 24 » = 82,5 > 11 ■ > = 35,7 » * 25 » = 86,5 » - > 12 . > = 39,1 > » 26 » = 90,6 > > 13 » = 42,5 » > 27 » = 94,8 » > 14 » = 45,9 » » *