Über die nach den Methoden der Lecithindarstellung aus Pflanzeneamen erhältlichen Verbindungen. I. Mitteilung. Einleitung — Bohnensamen. Von Georg Trier. (Aus dem agrikultur-chemischen Laboratorium der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.) (Der Redaktion zugegangen am 23. Mai 1913.1 Im Jahre 1903 nahm E. Schulze gemeinsam mit E. Winterstein seine Untersuchungen über die aus Pflanzen darstellbaren Lecithine wieder auf. Die genannten Autoren äußerten sich über den damaligen Stand der Forschung in folgender Weise:1) ^-7—^ «Die schon vor mehreren Jahrzehnten ausgesprochene, damals aber noch nicht sicher bewiesene Annahme, daß zu den in den Pflanzen verbreiteten Stoffen auch die Lecithine gehören, hat durch die von E. Schulze in Verbindung mit E. Steiger, A. Likiernik und S. Frankfurt ausgeführten Untersuchungen,2) denen die Arbeiten einiger anderer Autoren ‘) E. Schulze und E. Winterstein, Beiträge zur Kenntnis der aus Pflanzen darstellbaren Lecithine. (Erste Mitteilung.) Diese Zeit¬ schrift, Bd. 40, S. 101 (1903). *) Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in folgenden Abhand¬ lungen mitgeteilt worden: Über den Lecithingehalt der Pflanzensamen, von E. Schulze und E. Steiger, Diese Zeitschr., Bd. 13, S. 365—384 (1889). Über das Lecithin der Pflanzensamen, von E. Schulze und A. Likiernik, Diese Zeitschrift, Bd. 15, S. 405—414 (1891). Über die Bestimmungen des Lecithingehaltes der Pflanzensamen, von E. Schulze, Diese Zeitschrift, Bd. 20, S. 225—232 (1894): Über den Lecithingehalt einiger vegetabilischer Substanzen, von E. Schulze und S. Frankfurt, Landwirtschaftl. Versuchsstationen, Bd. 43, S. 307-318. Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXXVl. 1