Iber Vorgänge beim Färben animalischer Fasern. 323 Zum Schlüsse sei bemerkt, daß ich Eieralbumin, Blut- albumin, Casein, Fibrin, Elastin, Spongin, Wolle, Seide, Sericoin, Lanuginsäure, Wittes Pepton, Pepsin und Gelatine mit Chinonen in wässeriger Flüssigkeit erwärmt habe und daß ich in gleicher Weise, wie schon früher erwähnt, auch die mir zugänglichen «-Aminosäuren geprüft habe. Hierbei fiel mir auf, daß einzelne Eiweißkörper und auch einzelne Aminosäuren viel stärkere Färbungen in gleicher Zeit und unter sonst gleichen Bedingungen geben als andere. Ob diese Gradation der Färbung eine für einzelne Körper spezifische ist, muß ich berufeneren Kollegen zur Entscheidung überlassen. Jedenfalls wird Seide nicht so kräftig durch Chinone angefärbt wie Wolle.