Über den Einfluß der Diät auf die Ptyalinaktivität. Von H. van Trigt. «Aut; dom physiologischen Laboratorium der Universität Utrecht.). (Der Hedaktion zugegangen am 11. April 1913.» In einer früher von Ringer und mir publizierten Ar¬ beit1) sind bereits die Resultate einer Untersuchung über den Diäteinfluß auf die Ptyalinaktivität in aller Kürze mitgeteilt. Sie sind deshalb damals nicht in extenso veröffentlicht, weil zwar im allgemeinen dieser Einfluß sich zeigte, bisweilen aber ohne nachweisbare Ursache ganz aus der Reihe fallende Werte erhalten wurden. Dabei war die tägliche Aktivität eine recht wechselnde. Es war also jedenfalls erwünscht, den Diäteinfluß bei mehreren Personen zu untersuchen, wozu mir aber die Gelegenheit fehlte. Die Publikation von C. L. Evans* *) ver¬ anlaßt mich aber jetzt, meine Resultate tabellarisch zu geben, da auch Evans einen Einfluß der Nahrung zu etwa 2 bis 3 Stunden nach der Mahlzeit findet. Ich sammelte meine Speichelproben Stunde und 4 Stunden nach der Hauptmahlzeit und zwar abends 8V2 und 11 lli Uhr. Vorher hatte ich nämlich, den Gang der Aktivität während eines Tages untersuchend, folgendes gefunden: ') Diese Zeitschrift, Bd. 82, S. 484. *) Biochem. Zeitschrift, Bd. 48, S. 482.