150 Kurt Fessier, mit Äther gewaschen wird er rein weiß und gibt mit Chloro¬ form und Schwefelsäure die blutrote Phytosterinreaktion. Die spektroskopische Untersuchung der rohen Extrakte ergibt das Chlorophyllspektrum, wobei jedoch Band IV stets sehr kräftig hervortritt. Die beobachteten Wellenlängen einer ätherischen Lösung in 5 mm Schichtendicke (Zeißsches Ver¬ gleichsspektroskop nach Quincke) in Xmm seien hier angegeben: Band I 670-630 II 620-600 III 585—560 IV 545-525 V 460-450 VI 440—426. Endabsorption 415. Die Dunkelheit der Bänder ist I > II > IV > III. Lösung in Für die Wellenlängen einer alkoholischen 40 mm Schichtendicke ergeben sich die Werte : Band I 680—635 620-600 580- 570 542-530 _4£0 \ 440—430 / *n ver<^nn*er Lösung sichtbar werdend. Endabsorption 505 bezw. 425. Die Intensität der Bänder ist nach ihrer Dunkelheit I > II > IV > III im weniger gebrochenen Spektralteil. II III IV V VI Der sehr schwach gefärbte Benzinauszug zeigt außer diesen sechs durch die Dispersion des Lösungsmittels nach Ultrarot verschobenen Bändern noch ein Band VIIX 440—430 jli|la. In krystallisiertem Zustande konnte aus den Extrakten Chlorophyll nicht abgeschieden werden. Die Untersuchung auf die beiden grünen Komponenten des Chlorophylls geschah nach der Methode von March¬ ie wski.(*) Nach Durchschütteln eines alkoholischen Chloro¬ phyllextraktes mit gleicher Menge Schwefelkohlenstoff zeigte bereits die erste Schwefelkohlenstofffraktion den Absorptions¬ streifen des Allochlorophylls neben dem ersten Chlorophyllband. In verdünnter Lösung erschien bei 10 mm Schichtendicke deut¬ lich eine dunklere Absorption von X 685—655 pp und daneben eine hellere bis X 640 pp. In stärkerer Konzentration trat eine starke Verdunkelung des nach Infrarot liegenden Teiles