Einwirkung von Ammoniakgas auf Diastase. 111. Mitteilung. . t" . Von- Theodor Panzer. (Der Redaktion zugegangen am 18. Februar 1913.) Die vorliegende Untersuchung sollte nach der ursprüng¬ lichen Absicht eine Vorarbeit für Versuche bilden, welche über die aufeinanderfolgende Einwirkung von Chlorwasserstoff- und Ammoniakgas anzustellen waren. Um vergleichbare Resultate zu erzielen, wurden dieselben Methoden in genau derselben Ausführung angewendet, welche bei den Untersuchungen über die Einwirkung von Chlorwasser¬ stoff auf Diastase1) und Invertase* *) geübt worden sind. Es wurden nur jene Abänderungen getroffen, welche durch die Verwendung von Ammoniak statt Chlorwasserstoff geboten waren. Bei der prozentischen Berechnung der Resultate wurde auch hier allenthalben dasselbe Prinzip verfolgt wie dort, näm¬ lich die Berechnung auf 100 Teile des ursprünglichen, nicht mit Ammoniak behandelten Fermentpräparates. Die vorliegende Untersuchung wurde mit Diastaseprüpa- raten ausgeführt, von welchen Proben schon bei der erstzitierten Untersuchung verwendet worden sind; es waren das jene Prä¬ parate, welche dort mit : Diastase II und 111 und Diastase ge¬ reinigt 111 und IV bezeichnet worden sind. Der besseren Über¬ sicht halber führe ich die auf diese Präparate sich beziehenden *) Diese Zeitschrift, Bd. 82, S. 278. *) Diese Zeitschrift, Bd. 82. S. 377.