Über ein dem Apatit-Typus entsprechendes Komplexsalz. 405 OH >] CO, [ca(e« J .f; ... entstehen und zwar so, daß der Hydroxylwasserstoff durch das Radikal P03Ca substituiert wird. Hexolsalze sind von E. Tasilly1) dargestellt worden, was mich veranlaßte, vorerst nach seinen Angaben mit der Darstellung des Hexolsalzes zu beginnen. Da die Arbeiten hierüber aber noch nicht abge¬ schlossen sind, so möchte ich an dieser Stelle die Umsetzung des Phosphatocalciumcarbonates /OPO,Ca\ -] Cal ^Ca)3|C03 1 -Ca .ÖPO.Ca/ J in das Phosphatocalciumchlorid /OPO,Ca\ “I Ca( ^>Ca ]3 CI, K :Ca ,0P03Ca/ J behandeln. Nach meinen bisher gemachten Erfahrungen ist es möglich, das Phosphatocalciumcarbonat direkt aus dem Knochen oder aus den Zähnen durch Veraschung der Substanz immer¬ hin vermischt mit Natrium-, Kalium- und Magnesiumsalzen herauszuschälen. Mit der Überführung dieses Salzes in das Phosphatocalciumchlorid gewinnen wir Mittel genug, um seine chemischen und physikalischen Eigenschaften zu studieren. Wohl hat es sich gezeigt, daß durch Einwirkung von Mineral oder organischen Säuren, .auch in verdünntester Form, ein Umsatz in obigem Sinne nicht möglich ist. Es tritt stets Zer¬ fall des Phosphatocalciumcarbonates ein. Erfolg versprechend war hingegen das bekannte Verfahren, durch Erhitzen eines Hexolsalzes mit Kalkspat ersteres in das entsprechende Carbonat überzuführen. Es war demnach zu erwarten, daß durch einen ähnlichen Vorgang : Erhitzen des Phosphatocalciumcarbonats mit Calciumchlorid ein analoges Halogensalz dargestellt werden könne. In der Tat gelang nach vielfachen Versuchen auf diese Weise die Darstellung des Phosphatocalciumchlorides. /0P08Ca\ - Cal ^>Ca)3 CI, \< [■ ,OPO,Ca/ 1 *) E. Tasilly, Ann. chim. phys. (7), Bd. 17, S. 42 (1899). 29*