Ober das Verhalten des üuecfcsMwrs gegenüber dem menschlichen und auch tierischen Organismus bei den üblichen therapeutischen Applikationsarten. Neue Methode (Hr den quantitativen Nachweis des Quecksilbers im Harne und in organischen Geweben. Von Dr. Hans Buchtala. Mit einer Altbildung im Text. (Ans dem Institute für medizinische Chemie der Universität Graz. Vorstand: Hofrat K. B. Hofmann). (Der Redaktion zugegangen am 21. Dezember 1912.) I. Quantitativer Nachweis des Quecksilbers im Harne und in organischen Geweben. A. Geschichte der Bestimmungsmethoden. Ls gibt so verschiedene Methoden, das Quecksilber im Harne nachzuweisen, und die Zahl der Arbeiten, welche über diesen Gegenstand im Laufe der . letzten sechs Jahrzehnte er¬ schienen sind, ist so beträchtlich, daß ein jeder, der in die Lage kommt, Bestimmungen im Harne und in menschlichen oder tierischen Geweben ausführen fcu müssen, geradezu ver¬ legen wird und nach den ersten Versuchen seine Resultate mit einem gewissen Zweifel ansieht. Die abfälligen Urteile, die in den verschiedenen Arbeiten gegeneinander teils mit Recht teils mit Unrecht abgegeben werden, sind noch weniger imstande, das Vertrauen des Anfängers zu den einzelnen Methoden zu heben, und wenn endlich Widerstreitendes Anspruch auf Ge¬ nauigkeit und Zuverläßlichkeit erhebt, so sinkt das Vertrauen vollends und dem Zweifelnden bleibt nichts übrig, als sich einèn Weg aus den Irrtümern zu suchen. Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXXIII. 18