Einwirkung von Chlorwasserstoff auf Invertase. JI. 381 deuten. Die gefundenen Zahlen liegen aber hier durchwegs über 14,49 °/o, während sie bei den Diastaseversuchen alle kleiner waren, als der aus dem Stickstoffgehalte berechnete Wert. Dieser Umstand hängt offenbar mit dem hohen Aschen¬ gehalte des Invertasegehaltes zusammen. Seine unorganischen Bestandteile werden zweifellos relativ große Chlorwasserstoff- mengen binden können. Wie groß diese aber sind, darüber kann man sich ohne genauere Kenntnis der unorganischen Bestandteile kein annäherndes Urteil bilden. Bei den Diastaseversuchen konnte aus den Resultaten der Formoltitrierung berechnet werden, wieviel Chlorwasser¬ stoff durch Aminogruppen gebunden wird. Die analoge Be¬ rechnung würde ergeben aus 3,17 °/o formoltitrierbarem Stick¬ stoff 8,18 o/o durch Aminogruppen gebundenen Chlorwasser¬ stoff. Dieser Schluß ist jedoch hier nicht gestattet, weil, wie später gezeigt werden wird, die Menge hes formolti trier baren Stickstoffs durch die Einwirkung von Chlorwasserstoff er¬ heblich geändert wird. In der gleichen Weise wie bei den Versuchen mit Dia¬ stase wurden auch hier Auspumpversuche angestellt. Sie er¬ gaben folgende Resultate. ln Gewichten: I. g 1L g 111. g Verwendete Menge des Invertasepräparates . 0,2044 0,4873 0,4698 Aufgenommene Chlorwasserstoffmenge . . . Das Präparat enthielt hoch Chlorwasserstoff: 0,0503 0,1062 0,0890 am 1. Tage........... —■ 0,0953 0,0867 * 2* * •»••••••••* 0,0379 0,0902 0,0843 * 3. » ........... 0,0373 0,0874 — •’ 4. *. . ... . . , . 0,0366 0,0848 — : * 0. ... « • • . • . . % ! 0,0363 ■ — 0,0821 * 6. » . . ....... . . 0,0357 ..y — 0,0820 » 7. » . . . . . » .' . . .. 0,0350 0.0821 0,0815^,, * H« * •••••••#•• • — 0,0808 0,0808 > 9. » ........... -r4: 0,0806 0,0808 25*