Einwirkung von Chlorwasserstoff auf Invertase. II, 379 0,4361 g verbrauchten zur Neutralisation 0,719 ccm Nor¬ malläuge (entsprechend 161,9 ccm für 100 g Substanz, weiter nach Zusatz von Formol 0,963 ccm Normallauge, entsprechend 3,09 «/o N; im Mittel: zur Neutralisation 160,2 ccm Normallauge und 3,17 °/o formoltitrierbarer Stickstoff. Mittelwerte. Stickstoff 5,57 o/u Asche 22,21®/« Amidstickstoff 2,30°/.» Formoltitrierbarer Stickstoff 3,17°/« Acidität entsprechend 160,2ccm Normallauge für 100g Substanz. Hervorgehoben sei nur der hohe Aschengehalt des Prä¬ parates, ferner der hohe Gehalt an Amidsticksloff und formol- titrierbarem Stickstoffe, der rund etwa die Hälfte des Gesamt- Stickstoffes beträgt, während diese Zahlen bei den untersuchten Diastasepräparaten nur etwa Mi» bis »/so des Gesamtstickstoff¬ gehaltes ausmachen, endlich die hohe Acidität, welche etwa 5-6 mal so groß ist, wie bei den Diastasepräparaten. Weitere Betrachtungen sollen vorläufig nicht an diese Tatsachen ge¬ knüpft werden. Behandlung mit Chlorwasserstoff gas. Diese Versuche wurden in demselben Apparate und auf dieselbe Weise vorgenommen, wie die Versuche an Diastase¬ präparaten. Die Resultate sind in folgender Tabelle zusammen- gestellt. Die Berechnung in Prozenten bedeutet wieder, wie viel Teile Chlorwasserstoff von 100 Teilen Invertasepräparät aufgenommen worden sind. a) Versuche mit Luftüberleitung bei 50® G. Verwendete Menge Aufgenommene des Invertasepräparates Chlorwasserstoffmenge In Prozenten g g 0,1453 0,0230 15,83 0,2476 0,0392 V 15,83 0,1712 0,0273 15,94 0,2481 0,0472 fevSj 19,02 Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXXII. 25