378 Theodor Panzer, des Präparates blieb ich indessen auf halbem Wege stehen, um nicht zu große Verluste zu erleiden. In großen Zügen war das Verfahren folgendes: 10 kg Hefe wurden nach längerer Behandlung mit Alkohol mit Chloroformwasser ausgezogen. Der filtrierte Auszug wurde mit Alkohol gefällt, der Nieder¬ schlag mit Alkohol und Äther gewaschen und getrocknet. Das Gewicht dieses rohen Fermentpräparates betrug 60 g. Das Uohprodukt wurde nun portionenweise mit lauwarmem Wasser angerührt, der filtrierte Auszug nochmals mit Alkohol gefällt, der Niederschlag abermals gewaschen und im Vakuum über Chlorcalcium getrocknet. Der trockene Niederschlag, dessen Ge¬ wicht 36 g betrug, bildete das zu den Versuchen verwendete Fermentpräparat. Es zeigte noch in geringem Maße Eiwei߬ reaktionen und reagierte auf Lackmus ganz schwach sauer. Dieses Fermentpräparat wurde, sowie es mit den Diastase- präparaten geschehen war, zunächst einer analytischen Unter¬ suchung unterzogen. Stickstoff 0,1755 g lieferten 8,6 ccm N bei 18,2° C. und 741,3 mm, entsprechend 5,64 °/o N ; 0,2186 g lieferten 10,4 ccm N bei 20,5° C. und 750,5mm, entsprechend 5,49 °/o N; im Mittel: 5,57°/o N. Asche: 0,2357 g lieferten 0,0525g Asche, entsprechend 22,28 °/o Asche; 0,2398 g lieferten 0,0531 g Asche, entsprechend 22,14%» Asche ; im Mittel : 22,21 °/o Asche. Amidstickstoff: 0,5344g lieferten 21,7 ccm N bei 21,0° C. und 723,3 mm, entsprechend 2,25 °/o N; 04899 g lieferten 20,4 ccm N bei 17,5° C. und 726,2 mm, entsprechend 2,35 %> N; im Mittel: 2,30 °/o N. Titrierung und Formoltitrierung: 0,4642g ver¬ brauchten zur Neutralisation 0,722 ccm Normallauge (ent¬ sprechend 155,5 ccm für 100 g Substanz), weiter nach Zusatz von Formol 1,078 ccm Normallauge, entsprechend 3,25 °/o N ;