Emil Abderhalden und T. Kashiwado, Wir haben zunächst die Wirkung von kochendem Wasser und ferner von Magensaft auf die erwähnte Kernsubstanz unter¬ sucht. Das Ausgangsmaterial bestand, wie die mikroskopische Untersuchung ergab, fast ausschließlich aus Kernen. Spuren von Protoplasma mögen wohl noch da und dort an einzelnen Kernen haften geblieben sein. Die Analyse der Kernsubstanz ergab folgende Werte : 3,47o/o \ q. 3,30 °/o I * Verlust an Gewicht beim Trocknen bis 105° 9,429°/o. Die Veraschung bereitete ganz erhebliche Schwierigkeiten. Immer blieben kleine Kohlenpartikelchen eingeschlossen. Der erhaltene Wert ist somit kein ganz exakter. Ein erheblicher Teil des Phosphorgehaltes der angewandten Kernsubstanz ist leicht abspaltbar, wie die folgende Beobach¬ tung zeigt. 10,0 g Kernsubstanz wurden mit 100 ccm Wasser 6 Stunden lang gekocht. Dann wurde abfiltriert und gründlich mit Wasser nachgewaschen. Das gesamte Filtrat wurde auf Phosphor und Stickstoff untersucht. Es enthielt 0,33 g Stickstoff und 0,1765 g Phosphor. Zur Kontrolle haben wir den abfiltrierten Rückstand auch auf Stickstoff und Phosphor geprüft. Die folgende Übersicht gibt die erhaltenen Resultate wieder : Die angewandten 10 g Kernsubstanz enthielten Im Kochwasser waren enthalten Der nicht gelöste; Rückstand enthielt N 1,1334 g 0,3334 g 0,7893 g P 0,3277 » 0,1765 » 0,1392 » Um festzustellen, ob dieses Verhalten der Kernsubstauz beim Kochen mit Wasser durch die Art des Darstellungs-