206 Adolf Jolies, Zum Nachweis von Albumin im Ham. Nach diesem Verfahren lassen sich auch geringe Spuren von Mucin und Nucleoalbumin im Vergleich mit III leicht konstatieren. Zur Differenzierung von Mucin und Nucleoalbumin ist es zweck¬ mäßig, II mit destilliertem Wasser weiter zu verdünnen; eine Zunahme der Trübung weist auf Nucleoalbumin hin. Alkalische Harne sind vor Anstellung der Probe vorsichtig mit verdünnter Salpetersäure schwach anzusäuern. Wie schon früher erwähnt, gibt jodhaltiger Harn einen Nieder¬ schlag von Quecksilberjodid, der sowohl in Alkohol als im Überschüsse des Reagens löslich ist, infolgedessen wird durch die Anwesenheit von Jodverbindungen im Ham die Probe nicht beeinflußt. Ein Gehalt des Harnes an Bromiden stört nicht. — Die Reaktion läßt Albumin im Verhältnisse 1:120000 erkennen. Berichtigung zu der Arbeit: «Über die Wirkung von Ammoniak und Ammoniakderivaten auf die Oxydationsprozesse in Zellen», Diese Zeitschrift, Bd. 79, S. 421. Von Ednnrd Grafe. Auf S. 437, unter «24. Versuch» muß es bei HI, heißen: «124 ccm 0,9°/« NaCl -f 0,5 g Veronal». Statt «0,5 */« Veronal» muß es in dem ganzen Abschnitt «0,4 °/o Veronal» heißen.