Beiträge zur Chemie des Embryos. I. 145 Flüssigkeit B : 50 ccm der auf 100 ccm verdünnten Lö¬ sung werden zur Titrierung des Stickstoffs mit Formol benutzt (50 ccm 40°/oige Formollösung). — ^ ccm 10,7--g-ccm 5,9 = ccm 4,8. ccm 4,8 — ccm 0,3 (Korrektion der Probe) = ccm 4,5. • ccm 4,5 X 2,8 = 12,6 mg durch Formol titrierbaren —N bezogen auf 0,1631 Trockenpulver (110°). Formol-N = 7,72°/o des bei 110° getrockneten Muskels. Flüssigkeit B: 50 ccm dienen zur Bestimmung des Ammoniak-N. Ammoniak-N=2,410/odesbeillO°getrocknetenMuskels. Durch Formol titrierbarer Gesamt Amino-N == 5,31 °/o des bei 110° getrockneten Muskels. Durch Formol titrierbarer Monoaminostickstoff. Flüssigkeit A: 50 ccm werden mit 2 ccm Phenolphthalein versetzt, annähernd neutralisiert (Reaktion schwach sauer) und hierzu ein gleiches Volumen 20°/oiger Phosphorwolframsäure plus 5 ccm Schwefelsäure gefügt. Der nach 8 Tagen gesam¬ melte Niederschlag wird mit 100 ccm einer 2°/oigen Phosphor¬ wolframsäurelösung gewaschen. Filtrat und Waschwasser werden mit 20—30 g gepulverten Baryts verrieben. Der entstandene Niederschlag wird abgesaugt und ausgewaschen mit Wasser, und in diesem Filtrat der Baryt durch Einleiten von Kohlen¬ säure entfernt. Man filtriert abermals, säuert schwach mit verdünnter Salzsäure an und konzentriert auf ca. 200 ccm. Zuletzt wird nach Zusatz von 3 ccm Phenolphthalein gegen Azolithmin neutralisiert und auf250ccm aufgefüllt (Flüssigkeit C). Flüssigkeit C: 50 ccm dienen zur Bestimmung des Formolstickstoffs (25 ccm 40°/oige Formollösung). Ba(OH), Qo HCl Qft —g ■ ■■ ccm 8,2--ccm 4,6 = ccm 3,6. 5 5 ’ ccm 3,6 — ccm 0,3 (Korrektion der Probe) = ccm 3,3. ccm 3,3 X 2,8 = 9,24 mg Formol-N auf 0,2039 Trocken¬ pulver (110°). Formol-N = 4,531 °/o des bei 110° getrockneten Muskels. Hoppe-Seylert Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXXI. 10