Beobachtungen Ober Wachstum bei FQtterungsvereuchen mit isolierten Nthningeeubstanzen.1) Tob Thomas B. Osborne und Lafayette B. Mendel, unter Mitwirkung von Bdnn L. Ferry. Mit 65 Kurvenzeichnoiigen im Text. (Aus dem Laboratorium der Connecticut Agricultural Experiment Station und dem . Sheffield-Laboratorium für physiologische Chemie der Yale Universität, New Haven, Connecticut, Vereinigte Staaten von Amerika.) (Der Redaktion augegangen am S9. Mai 1918.) .Inhalt. Einleitung. Veränderungen dès Wachstums, die durch außerhalb der Ernährung liegende Faktoren oder durch ungenügende Nfahrungszufuhr verursacht werden. Änderungen des Wachstums durch qualitativ (che¬ misch) ungeeignete Nahrungszufohr. Eiweiß und Wachstum. Warum wachsen die Tiere bei gewissen Emährungsformen nicht? Eiweißkörper der Leguminosen und Wachstum. Quantitative Gesichtspunkte über Wachstums¬ hemmung. Künstliche Salzmischungen und Wachstum. Wachstum bei einer von ätherlöslichen Substanzen freien Diät. Die Unterdrückung des Wachstums und die Fähigkeit, das Wachstum wieder aufzunehmen. Einige Bemerkungen und Schlußfolgerungen. Einleitung. Die vorliegenden Beobachtungen setzen voraus, daß die Wachstumszunahme der jungen weißen Batte durch eine charakteristische Kurve ausgedräckt werden kann.. Die Auf¬ merksamkeit war deshalb besonders darauf gerichtet, die Fak¬ toren, welche das normale Wachstum hemmen oder vollständig behindern, zu bestimmen. Welche Ernährungskomponenten sind für eine ange¬ messene Entwicklung unentbehrlich? In welchen Quantitäten müssen sie an die Tiere verfüttert werden? Kaan nach ge¬ hemmtem oder unterdrücktem Wachstum eine Wiederherstel- ‘) Die Ausgaben für diese Untersuchung trug die Connecticut Agricultural Experiment Station und die Carnegie Institution of Wash¬ ington, D. C. v Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. LXXX