Kb U110 doit n Ik; I in. (i. Kregliagei, I, Toi» le i und < I. H. \Y e her, t I ft Körper doch nicht völlig aufgehoben hl. Die gestrichelten, der chlorarmen Krniihrung entsprechenden, Kurven steigen langsamer an als die Normalkurven, aber sie steigen doch wieder an. ln einem gewissen Umfange vermag also der Körper Wasser doch auch ohne die entsprechende Menge von Salz anzusetzen, Kon- y.entrationswasser von Tob 1er. Aus dem Nachweis des Kon¬ zentrationswassers folgt, dab Wasser und Salz nich’t in einem absolut festen Verhältnis stehen. Wer nach den älteren Auf¬ fassungen an das Vorhandensein von Salzlösungen als Flüssig¬ keiten glaubt. müßte eine Änderung des osmotischen Druckes dieser. Flüssigkeit für möglich halten. Die sehr viel einleuch¬ tendere Aulfassung M. 11. Fischers,1) der das Wasser an die Kolloide als Ouellungswasser gebunden ansieht, rechnet aber vor aljepi auch mit dem Kinflul» der Salze auf die gebundenen Wasscrmengen. Aus unseren Versuchen geht hervor, dab in gewissen Grenzen eine Unabhängigkeit besteht. Fine weitere Folge des Kochsalzverlustes ist seinerzeit von Gohnheim und Kreglinger beobachtet worden. Sie fanden ^nämlich, dal» infolge von Ghlorabgaben die Salzsäuresekretion im Magen vermindert ist. Tobler2) und Gohnheim5) haben seinerzeit beim Hunde beobachtet, wie leicht Ghlorverluste zu einer Storung der Salzsäuresekretion führen, und Roseraaun4i und-11 r i* in a nus dor le r> haben dies unterdes an einem groben Versuchsmaterial bestätigt. Heim Menschen sind zwar die Koch¬ salzreservoire recht bedeutend.r,i aber die damaligen Krfahrungen lehrten, dab sie doch durch Schwitzen erschöpfbar sind. Eine weitere Folge der herabgesetzten Salzsäuresekretion im Magen sei hier noch erwähnt.7) Wenn die Ausscheidung des sauren Magensaftes geringer geworden ist, so mub dem Körper damit ein Mittel entzogen werden, sich zu entsäuern, das Gleichgewicht der Säftemasse nach der alkalischen Seite hin zu verschieben. 0 M. II. fisclier, Pflügers Archiv, ßd. 121. S. 09, PHIS. n b> Tobler, Diese Zeitschrift. IUI. là, S. 1 Kf», |90ä. i U. C.ulinheim. Münch, med. Wochenschr., 1907. S. 2581. 'i I» ßosemann, Pflügers Arch., ßd. 112. S. 208. 1911. 1 A He11 inamisdoi fer, ibidem, ßd. li i. S. 109. 1912. A. Magnus-Uovy, ßiochem. Zeitschr., ßd. 21. S. HOH, 1910. T U. r.ohnheim. Phys. d. Verdauung u. Krnährung. ßerlin 190*.