^ Über Nitrosalmin. Von E. Wechsler. i.Vu* dom physiologischen Institut <W L’nivoriitiit Heidelhorj*.) - (Der Redaktion zugegangun am 21. März 1M12.» Durch die Untersuchungen von A. Kussel und E. L. Kenna- way1) ist fcstgcstellt worden, daß das Clupein in ein Nitro- Produkt übergeführt werden kann, welches bei der hydrolytischen Spaltung ein Nitroarginin ergibt. Für die weitere Untersuchung der Protamine erschien es wünschenswert, auch andere ähn¬ lich gebaute Stoffe in gleicher Richtung zu untersuchen, und ich habe zunächst festzustellen gesucht, ob das Salmin, welches dem Clupein in seiner Konstitution nahe steht, ein ähnliches Verhalten zeigt. Dies wurde mir ermöglicht durch die Freundlichkeit des Herrn Alonzo Knglebert Taylor, welcher dem hiesigen Institut eine größere Menge von konservierter Testikelmasse des kalifornischen » <N)uinnatsalmon * (Oncorhynchus Tsehawytscha) zur Verfügung gestellt hatte. Die Identität des aus ihm ge¬ wonnenen Protamins mit dem Salmin des Rheinlachses ist durch die eingehenden Untersuchungen von A. E. Taylor2) fest¬ gestellt worden. Das von mir gewonnene Salmin wurde in der von A Kossel und E. L. Kennaway beschriebenen Weise nitriert. Das Nitro- produkt scheint in Wasser leichter löslich zu sein, wie das Nitroclupein. da es sich beim Eingießen des Reaktionsgemisches iu abgekühltes Wasser nicht ohne weiteres ausschied. Erst auf Zusatz von Alkohol wurde ein Niederschlag erhalten. Die Ausbeute an Nitrosalmin betrug über 80% des verwandten Protaminsulfats. ‘) Diese Zeitschrift, Md. 72. S. 't-KO; siehe auch ltd. 70, S. Î.Ï7 *i Journ. of biological chemistry, Md. 5. S. HK!».