Bemerkung zu der Abhandlung von Fischer und Bartholomäus «Über Azofarbstoffe substituierter Pyrrole». Von L. Marchlewski. Der Redaktion zugegangen am an. Februar 1912.) Die genannten Autoren sind der Meinung, daß die von mir und meinen Mitarbeitern gelieferten Analysen eines der vom Hämopyrrol ge¬ lieferten Azofarbstoffe nicht entscheiden, ob ein Mono- oder Disazofarb- stofl vorliegt. Sie müssen die einschlägigen Publikationen nur sehr flüchtig gelesen und einige auch ganz übersehen haben. Bereits die ersten Analysen lassen in dieser Beziehung keim* Zweifel, wie die folgende Zusammenstellung bezeugt:1) Gefunden : Berechnet : c1Hlls(q,HÄNt)1iia Aus weiteren 7 Analysen *) erhielt ich mit Re finger folgende welche die Monazokonzeption vollständig ausschließen. Das Hämopyrrol bildet in der Tat auch einen Monazofarbstoff mit Benzoldiazoniumchlorid (orange-gelbe Nadeln), welcher aber sehr bald unter dem. Einfluli des Überschusses des Diazoniumsalzes in die prächtigen rotbraunen Nadeln des Disazofarbstoffs umgewandelt wird. Ich würde den Herren F. und B. i mpfehlen, meine diesbezüglichen Arbeiten noch einmal gründlicher durch- zulesen. Sie würden dann auch finden, dart nicht nur das Chlorhydrat. ‘) Diese Zeitschrift, Bd. 45, S. 176 (1005). *) Biochemische Zeitschrift, Bd. 10, S. 444 (1008);