Über dir roten und blauen Farbstoffe der Algen. . 113 prachtvoll dunkelkarminrote Fluorescenz. Um das Phykocyan auszufallen, wurde es mit Ammoniumsulfat versetzt. Der Nieder¬ schlag wurde in \\ asser gelöst und durch einige Umfüllungen gereinigt. Auch wenn eine mit etwas Ammoniumsulfat ver¬ setzte Lösung langsam verdampft wurde, wurden keine Krvstalle erhalten. Eine reine Lösung des Phykocyans aus dieser Alge ist hellblau; in verdünnter Lösung zeigt die Farbe einen Stich ins Grün: bei größerer Konzentration wird die Farbe blauviolett bis violett; die Fluorescenz ist prachtvoll dunkel karminrot. Spek¬ troskopisch zeigt sie zwei Absorptionsbändei*, das eine, stärkere im Orange zwischen 0 und D mit Maximum bei A .018—607. das andere, etwas schwächere im Gelbgrün zwischen 0 und K. aber näher an D mit Maximum bei X 577—57#. Das Minimum zwischen diesen Maxima liegt bei X 589—585. Die Resultate der spektrophotometrischen Ausmessung ergeben sich aus der Tabelle 3 und der Kurvenzeichnung 2. Die Tabelle zeigt, daß der größte Extinktionskoeffizient (0,580) bei X 613 607 liegt, daß der Extinktionskoeffizient (0,577) bei X 618—613 aber nur unbedeutend kleiner ist. Der Unterschied ist so klein, daß ej* innerhalb der Fehlergrenzen liegt, und es ist deshalb nicht be¬ rechtigt, zu sagen, daß das Maximum des ersten Absorptions- Fia 2 Äbsorptionskurve des Mauen Phykocyans A 2(i*