410 Harald Kylin, eine geringe Phykoerythrinmenge enthielt, gelang es mir nicht, den Farbstoff in reiner Form zu gewinnen. 14. Griffithsia coraJJina (Lightf.) A g. Mit Toluol behandeltes Material wurde mittels destillierten Wassers extrahiert, und die abfiltrierte Farblösung mit einer geeigneten Menge Ammoniumsulfat versetzt. Das Phykoerythrin krystallisierte darauf in kleinen, stäbchenförmigen Krvstallen. Die reine Lösung zeigt die für eine Phykoerythrinlösung charakte¬ ristische Farbe, Fluorescenz und Absorptionsbänder. 15. Laurentia pinnatifida (Gmel.) Larhour. Fs ist verhältnismäßig schwierig, das Phykoerythrin aus dieser Alge zu extrahieren, und man muß deshalb das Material wenigstens einen Monat in Wasser (-f Toluol) liegen lassen. Durch Zusatz von Ammoniumsulfat ist es leicht, den Farbstoff aus der abiiltrierten Lösung zum Krystallisieren zu bringen. Die Krystalle sind oft an einem Ende keilförmig zugespitzt, und nicht selten lindet man, daß zwei bis mehrere Krystalle mittels des zugespitzten Endes aneinander angeheftet sind. Eine reine Lösung zeigt die für eine Phykoerythrinlösung charakte¬ ristische Farbe, Fluorescenz und Absorptionsbänder. 16. Lemanea fluviatilis (Dillw.) Ag. Mit Toluol behandeltes Material wurde in destilliertes Wasser gelegt. Nach einem Tage zeigte sich, daß der Teil des Materials, der an der Oberfläche des Extraktionswassers lag, violett gefärbt worden war, während der übrige Teil des Materials seine dunkelmoosgrüne Farbe behalten hatte (vgl. Datrachospermum Gallaei S. 397). Nach einigen Tagen war auch dieser Teil etwas violettfarbig, und auch das Wasser war etwas rotviolett geworden. Das Material wurde drei Monate liegen gelassen, und dann wurde die Farblösung abfdtriert. Diese war kräftig rotviolett und zeigte eine braun-orangefarbige Fluorescenz. Die Farblösung wurde mit 10 g Ammoniumsulfat auf 100 ccm Lösung versetzt, und nach einem Tage hatte sich ein reichlicher Niederschlag gebildet, der aus blauen, rhombo-