397’ über die rotpn und blauen Farbstoffe der AI"ori © es verschiedene Modifikationen von Phykoerythrin gebe. Hei diesen Untersuchungen habe ich auch meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt, ob Phykocvan bei den untersuchten Algen, wie bei Ceramium rubrum, mit Phykoerythrin vergesell¬ schaftet sei. Außerdem ist das Phykocyan einiger Cyano- phyceen untersucht worden. Das Material an untersuchten Salzwasseralgen ist zu verschiedenen Jahreszeiten an der schwedischen Westküste in der Nähe der zoologischen Station Kristineberg eingesammelt worden. Von den untersuchten Süßwasseralgen ist Batracho- spermum Gallaei bei Kriksfors in der Nähe von Uddewalla (Bohuslän), Lemanea fluviatilis, Hatrachospermum sp. und Phormidium sp. bei Kvarnbo in der Nähe von llpsala oingesammelt worden. I. Untersuchte Arten. 1. Antithamnion plumula (Kllisj Thur. Das Material wurde mit Toluol behandelt und in destil¬ liertes Wasser gelegt. Nach 9 Tagen wurde abfiltriert und die so erhaltene Farblösung mit Ammoniumsulfat (10 g auf 100 ccm Lösung) versetzt. Nach einem Tage hatten sich kleine, stäbchen¬ förmige, rote Krystalle gebildet. Der Niederschlag wurde ab- l filtriert, in Wasser gelöst, und die so erhaltene Lösung durch Zusetzen einer geeigneten Menge Ammoniumsulfat noch einmal zum Krvstallisieren gebracht. Die Farblösung ist schön rot und zeigt eine prachtvoll orangegelbe Fluorescenz in derselben Weise wie die Phyko¬ erythrinlösungen, die ich früher bei Ceramium rubrum be¬ schrieben habe. Die Lösung zeigt auch die für eine Phy¬ koerythrinlösung charakteristischen drei Absorptionsbänder ls. Tafel 2, Fig. 1; vgl. Kylin, 1910, S. 212 u. 213). 2. Batrachospermum Gallaei Sirodot. Keingespültes, mit Toluol behandeltes Material wurde mit destilliertem Wasser übergossen und dann einen Tag an einem finsteren Ort stehen gelassen. Hierbei wurde derjenige Teil •jf>*