Gewinnung von 3,5-Dijodtyrosin aus Jodeiweif'. IVr. 3.>7 Ausbeute betrug 0,36 g, was, da ich von io g Gorgonin aus¬ gegangen war, 0.0o/o gleichkommt. Die einmal aus heißem Wasser unter Zuhilfenahme von Tierkohle umkrystallisicrte Säure zeigte einen Schmelzpunkt von 204°, hatte die Krystall- form des Dijodtyrosins und wies einen .lodgehalt von 56,52°/o auf. 0.2023 g Substanz ergaben 0.2101 g AgJ = 0.118t g J ibérecbnet i.jS.Ofî" y). Zum besseren Vergleich mit den Ausbeuten aus'den übrigen bisher untersuchten Eiweißkörpern seien diese in folgendem übersichtlich dargestcllt. Erhalten aus Jodalbacid 0,4% Dijodty > » Jodglidin U% >• Jodcasein (MOV» » Gorgonin 0,9% » » Jodeigonnatrium 0,0% In bezug auf die Höhe des .lodtyrosingehaltes unter¬ scheidet sich sonach das Gorgonin nicht vom Jodcasein: er ist dagegen um die Hälfte größer beim Jodglidin und uin die Hälfte geringer beim Jodalbacid. Was die Vertreibung des Jods aus seiner organischen Bindung anbelangt, so ist sie im Gorgonin bedeutend geringer als bei allen anderen untersuchten Eiweißkörpern. Folgende tabellarische Anordnung gibt uns eine Übersicht über die bisher gefundenen Ziffern. Eiweißarten _ , , Als Jodwasserstoff ab- Feslgebundenes Jod , * gespaltenes Jod in Prozenten und runden Zahlen Jodalbacid...... 52» i Jodglidin..... 23 — ■ié .lodcasein...... <>0-fi7 •io—37 Gorgonin...... 82 18 Jndeigonnatrium . . . 3.5 itf;,5 Beim Gorgonin beträgt die Jodabspaltung rund den fünften Teil des Jodgehaltes, beim Jodalbacid und Jodcasein'annähernd die Hälfte, beim Jodglidin Vs und beim Jodeigonnatrium wohl ebensoviel. (Ich nehme Rücksicht darauf, daß das Jodeigon-