m F.rnil Abderhalden und Karl Kiesewetler, Versuch Hiuret j. Drehung " Versuch Biuret Drehung 5 • U - 0,05 i 14 0,9 »rs © ©~ 1 « 1.1 — 0,07 15 0.? + 0,05 7 1.2 - 0,08 16 1,5 — 0,08 8 U — 0.05 17 1.2 trüb 9 1.0 — 0,08 18 1.0 trüb 10 11 | — 0,06 Kontrolle i ' 11 1.1 - 0,04 19 _ 4- 0,00 12 4- 0.00 20 — 4- 0.00 13 — I + 0.00 1 21 — 4- 0,05 1 2. Lassen sich in Organen und in Organ- resp. Zellpreßsäiten peptolytische Fermente nachweisen? Wir gingen zur Entscheidung dieser Fragestellung in ganz ähnlicher Weise vor, wie es oben geschildert worden ist. Um in Organen selbst peptolytische Fermente nachzuweisen, schnitten wir aus dem betreffenden Organ ein keilförmiges Stück, heraus und legten dann an dessen Stelle das Elastin (1 g). Am einfachsten benützt man zur Ausführung des Ver¬ suches einen Korkbohrer und entnimmt damit das Organstück. Die Hauptsache ist, daß das Elastin mit möglichst vielen ver¬ letzten Zellen in Berührung kommt. Man kann auch das Organ zerhacken und das Elastin in den Zellbrei legen. In vielen Fällen arbeiteten wir mit Freßsäften, die wir nach Buchners Vorschrift mit Hilfe der hydraulischen Presse dar¬ stellten. In allen Fällen wurde das Elastin nach 2ständigem Verweilen in dem betreffenden Substrate mit Wasser ge¬ waschen und dann mit solchem übergossen bei 37° auf¬ bewahrt. Nach 24ständigem Stehen bestimmten wir Dreh¬ ungsvermögen und Biuretreaktion. Die letztere wurde, wie wiederholt an dieser Stelle beschrieben worden ist, rein empirisch abgegrenzt. Die folgenden Tabellen geben einen Einblick in einige derartige Versuche.