U ber dit* fermentative llydroperoxydzersetzung. lu;; «eben konnte. Das ist ein Irrtum. Es ist in der eben zitierten Arbeit ') darauf hingewiesen worden, daß die Zunahme in den Werten der Kon¬ stanten durch die rührende Wirkung des in Freiheit gesetzten Sauerstoffs erkhiit weiden kann. Die Sache ist aber kompliziert insofern, als die liildung von Bläschen des Sauerstoffs auf den Oberflächen der Teilchen die Diffusionsschicht unterbrechen und die Wirkungen zu verzögern suchen sullte. Für die volle Diskussion dieser Fragen muß auf die betreffende Arbeit hingewiesen werden. Die rührende Wirkung des Sauerstoffs (welche von Waentig und Steche gar nicht in Betracht gezogen wird) muß bei Indier Temperatur immer mehr in Betracht kommen, und Schlüsse aus dein Gang der «Konstanten» bei 20 und HO0 dürfen nur mit Vorbehalt gezogen werden. Auf andere interessante Punkte kann hier nicht eingegangen werden. Zum Schluß soll bemerkt werden, daß der von mir gefundene und von Knler bestätigte monomolekulare Verlauf der Hämasekajtalyse des Hydro- perox'yds in verdünnter Lösung durch die Versuche von Waentig und Sieche nicht widerlegt worden ist. Ferner, die von mir entwickelte Theorie der Platinkatalyse gibt auch eine befriedigende Vorstellung der bis jetzt festgestellten Phänomene der Hämasekafalyse. Ob die Theorie die weitere Prüfung bestehen wird, muß die Zukunft entscheiden. In dieser Beziehung wird man die weiteren Resultate der offenbar sehr sorg- lültigcn Untersuchungen der Herren Waentig und Steche mit großem Interesse erwarten. Chemical Department St. Marys Hospital Medical School.-London W. ‘i loc. cil., S. 742.