Uber das Verhalten der Acetonkdrper im intermediären Stoffwechsel. -■ Von Hr- nu'd. H. Chr. Geelmuyde». Mit zwçi Kuwnzciihmtngen im Text. tAus «lern physiologischen Institut «1er Universität in Christiania.i (Der Deduktion ziigegangen am 10. Juni liMl.i In zwei Mitteilungen in dieser Zeitschrift:1) «Über den. Acetonkörpergehalt der Organe an Coma diabeticum Verstor¬ bener usw.» habe ich auf Grund verschiedener in neuerer Zeit gemachten Beobachtungen über die Acetonurie bei physiolo¬ gischen und pathologischen Zuständen den Schluß gezogen, dal! die gewöhnliche Annahme, die Acetonkörper seien Abbau¬ produkte von Fett resp. Eiweißkörpern, welche «im Feuer der Kohlenhydrate » einer weiteren Oxydation unterliegen, kaum richtig sein kann. Im Gegensatz zu dieser Annahme habe ich hei \ orgehoben, daß wir den Tatsachen eine richtigere Deutung geben dürften, wenn wir den Satz: «Acetonkörper entstehen bei Kohlenhydratkarenz» fallen lassen zugunsten des Satzes: « Acelonkorper entstehen, wenn die Glykogenbildung in der Uber stark eingeschränkt ist», und daß der Gedanke Min¬ kowskis2) und anderer, daß die Acetonkörper eine Durch¬ gangsstufe bei der Umwandlung von Fett in Kohlenhydrat eventuell Glykogen — darstellen, eine mehr ernstliche Be¬ achtung verdient, als ihm bis jetzt zuteil wurde. Dieser Ge- Ü Bd. 41. S. 128, 1904 und Bd. 58. S. 25». 15109. T Arch, für exp. Path. u. Pharm., Bd. 31. S. 189 und Pflügers Archiv. Bd. Ill, S. 13.