Triindylmethanfarbstoffe. II. Mitteilung Von Alexander Ellinger und (laude Flamand. Aus 'Jenrp'mverriitätelaboratorinm für molizinisdie Chemieiin,l ex,„rim.i.t. II- Pharmakologie zu Königsberg i. Pp ) (Der Redaktion zugegaiigen am gs. Dezember uno.) Im Hand LXII dieser Zeitschrift 1 ) haben wir den ersten und einfachsten Repräsentanten einer neuen Farbstoffklasse beschrieben, die sich vom Triindvlmethan abieitet. Wir glauben, daß das Studium von Farbstoffen dieser Klasse der Erforschung der tierischen und pflanzlichen Farbstoffe förderlich sein kann, weil im Tier- und Pflanzenkörper die Möglichkeit der Entstehung der Substanzen gegeben ist, aus welchen die Farbstoffe sich im Reagenzglas bilden, obwohl unsere bisherigen Bemühungen, im Tierkörper entstehende Farbstoffe alsTriindylmetbanabkömm- linge zu charakterisieren, wegen der großen experimentellen Schwierigkeiten noch zu keinem entscheidenden Resultat ge¬ führt haben. Diese Bemühungen werden im hiesigen Labora¬ torium fortgesetzt, und wir beschränken uns in dieser Mit¬ teilung darauf, den in der ersten Arbeit bereits erwähnten f arbstofl aus a-Methyl-Indolaldehyd zu beschreiben und seine* Zugehörigkeit zur Gruppe der Triindylmethanfarbstoffe sicher zu stellen. Die Farbstoffbildung aus dem Methylindolaldehyd erfor¬ dert schon deshalb eine besondere Untersuchung, weil hier die Möglichkeit vorliegt, daß nie Aldehydgruppe mit dem'Methyl eines zweiten Moleküls eine Kondensation eingehe. Eine solche Anschauung hat auch bereits Walter König2) in einem Vor- ') A. El linger und C I, Flamand. Eine neue Farbstolfklassc von biochemischer Bedeutung: Tnindylmelhanfaihstoffe. Diese Zeitschrift Bd LXII, S, 276, Î90λ. *' Zeitschrift für angewandt«* C-liemiv. Md. XXII. S. fix;;. Mio;*.