•J28 K. Schulze u. G. Trier, Erwiderung auf En gel and s Bemerkungen. Aussprachen von Schlußfolgerungen, die wir aus diesen Untersuchungen abgeleitet haben, Engelands Abhandlungen zu zitieren, in denen wir vorgeblich nach einer Erwähnung unserer vorläufigen Mitteilung über das Stachydrin suchen mußten. Wir würden trotzdem Engelands Äuße¬ rungen zitiert haben, wenn dieselben in anderer Hinsicht zu dem in Hede stehenden Problem etwas Neues brächten. Dies ist aber nicht der Fall. Denn der Gedanke, daß die Methylierung von Eiweißabbauprodukten hei der Bildung der Alkaloide, zu denen man ja die Betaine als einfachere Glieder der Stoffgruppe zu rechnen pflegt,1) eine Rolle spielt, isl be¬ kanntlich früher schon von A. Pictet, der den Formaldehyd als methy- lierendes Agens anspricht, geäußert worden; auch ist längst festgestellt, daß man Aminosäuren auf dem auch von Engeland eingeschlagenen Wege methylieren kann. Wir müssen daher in Abrede stellen, daß Engeland das Recht hat, aus der Nichterwähnung seiner Abhandlung* n uns einen Vorwurf zu machen. Es sei hier noch daran erinnert, daß die Verbreitung der Betaine in den Pflanzen wiederholt schon Gegenstand der in unserem Labora¬ torium ausgeführten Versuche gewesen ist.*) Daß bei Ausführung dieser Untersuchungen, die zum Teil mit dem Studium des Eiweißstoffwechsols »1er Pflanze im Zusammenhang standen, auch die Frage nach der Bil¬ dungsweise der Betaine in den Bilanzen sich aufdrängen mußte, ist leicht begreiflich. Es wird daher auch wohl niemand annehmen, daß wir erst durch die in den Abhandlungen anderer Autoren enthaltenen Äußerungen veranlaßt worden seien, uns mit dieser Frage zti beschäftigen. ‘i Daß manche Autoren diejenigen Glieder dieser Stoffgruppe, die eine kompliziertere Struktur besitzen, als «echte Alkaloide» oder «Alkaloide im engeren Sinne» bezeichnen und sie durch diese Bezeichnung von den .Betainen trennen, ist ein Umstand, der hier nicht von Belang ist. *' Was die dabei erhaltenen Resultate betrifft, so wurde u. a. Betain in den Samen, den etiolierten Keimpflanzen und den jungen grünen Pflanzen der Wieke, ferner im Embryo des Weizenkoms, in Malzkeimen und in den Knollen des Topinamburs nachgewiesen ; die über das Vorkommen des Trigonellins gemachten Befunde sind schon in unserer Abhandlung über die pflanzlichen Betaine mitgeteilt worden.