Vergleichende Untersuchungen über die Zusammensetzung und den Aufbau verschiedener Seidenarten. XI. Mitteilung. Die Monoaminosäuern der Cocons aus der japanischen Seide «Haruko». Von Akikazn Snwa. (Aus dem physiologischen Institute der tierärztlichen Hochschule. Berlin. Direktor: Emil Abderhalden.^ (Der Redaktion zugegangen am ». August l»m.) Die zu der folgenden Untersuchung verwendeten Cocons stammten aus der Provinz Mieken in Japan. Sie wurden dieses Frühjahr gewonnen. Bei der Degommierung wurden ltj°/0 Leim erhalten. Der Aschegehalt betrug im Mittel 0,4 M/o, berechnet auf die bei 120° bis zur Gewichtskonstanz getrocknete Substanz. Zur Bestimmung des Tyrosins verwendeten wir 91 g der degommierten Cocons. Seine Menge betrug 9,7° o. Die übrigen Monoaminosäuern bestimmten wir mit Hilfe der Estermethode. Wir gingen von 270 g Cocons aus. Die Ausbeuten betrugen, berechnet auf 100 g a.schefreie, Lei 120° getrocknete Substanz: Glykokoll 35,0 g Glutaminsäure 0.07 g Alanin 22,6 * Phenylalanin 1,3 . Leucin 0,7 » Tyrosin 9,7, . Serin 0,7 v Prolin 0.7 ; Asparaginsäure 1.0 - '.s‘* 1 Alanin: 0,1420 g Substanz gaben 16.2 ccm njo-HjS04. Berechnet für C.,H;N02: Gefunden N = 15.73 «o 15.H80j.