Zum Chemismus der Verdauung und Resorption im tierischen Körper. XXVIII. Mitteilung. Weitere methodische Angaben Von E. S. London. Mit 2 Figuren. dom pathologischen Laboratorium'dos K. Institutes für experimentelle Medizin.> (Der Redaktion zngcgangen ahi -6. April iyp<r> Die Versuche, von denen teilweise in çlen nächsten Mit¬ teilungen die Rede sein wird, erwiesen, wie es auch zu erwarten war. daß die oberen und unteren Abteilungen des Darmkanals •"ich den verschiedenen Nahrungsprodukten gegenüber in bezug au4' die Verdauung und Resorption mitunter verschieden ver¬ halten. Zum detaillierten Studium dieser Fragen wäre eine Methode zu wünschen, die in vivo die Möglichkeit gäbe, unter Beibehaltung der normalen anatomisch-physiologischen Verhält¬ nis*. ein vergleichendes gleichzeitiges Studium,der Verdauungs- atid Resorptionserscheinungen in verschiedenen Darmteilen an- i ; Mellen. . . - Die Polyfistelmethode liefert die Möglichkeit, diese Auf¬ gabe zu lösen. Als Beispiel will ich hier den Hund * Kutzajn» laschreiben, mit welchem wir eine ganze Versuchsreihe in eb r angedeuteten Richtung unternommen haben. Ein Teil dieser Untersuchungen wird in der nächsten Mitteilung XXIX angegeben. Die Operation wurde folgenderweise ausgeführt,* Nach dem Offnen der Bauchhöhle wurde daraus der ganze* Darm- kanal. vom unteren Teile des Duodenums ab, durch den Haut- c'hnitt nach außen herausgezogen, möglichst genau mit den Fingern gemessen, und die Mitte markiert. Daraufhin wurden • Fisteln angelegt. Eine von den Fistelröhren (eine doppelte, 1 einer Scheidewand, 3S 22 mm im Ouersehnitt wurde in ifrppc-Soylc-r's Zeitschrift f. physi»!. Chemie.-’LX. 14