J I g «* r s li <• i m r und À. Rot h marin. 2ÔH leicht löslicher Farbstoff durch Kuppelung mit a-Naphthol ent¬ steht. gelang es dem einen von uns tR.), auf diese Reaktion eine quantitative kolorimetrische Methode der Atoxylhcstim- mung zu gründen.?) Die Methode besteht darin, dal» die Farbintensität der Lösung des Azofarbstoffes in bestimmter Schichtlänge mit einer Farbstofflösung von bekanntem Gehalt an Atoxvl verglichen wird. Wir benutzten zur Vergleichung ein Kolorimeter, das von Göttlich und St an gas singer2) angegeben und von ihnen zur quantitativen Restimmung von Kreatin und Kreatinin be¬ nutzt worden ist. Als Vergleichslösung diente eine frisch bereitete Furbstolflösung von PHI ccm, die 20 mg Atoxyl enthält. Aus den verschieden hohen Flüssigkeitxsäulen läßt sich dann durch einfache Rechnung der Atoxvl- gehalt der Untersuchungstlüssigkeit, deren Volumen gleichfalls auf 100 ccm gebracht ist. linden. Rei unserer Restimmung betrug die Flüssigkeits- sätilr der Yergleichslösung im Kolorimeter 0.5 mm, bei welcher Höhe man noch:- eine sehr deutliche Färbung beobachtet. Es ist nicht ratsam, die Flüssigkeitssäule der Vergleichslösung auf 1 mm oder höher einzu¬ stellen, da unter diesen Entständen kleine Veränderungen der Farbnuamv sehr schwer wahrnehmbar sind, im Gegenteil war es öfters nötig, die Hohe der \ ergleichslösung auf 0.3 oder 0,2 mm einzustellen, wenn der Gehalt der Entersuchungsflüssigkeit sehr gering war. In diesem Falle wird man auch das Volumen der Untersuchungsflüssigkeit sehr gering be¬ messen und auf 100 umrechnen. Umgekehrt kann es Vorkommen, daß dieselbe sehr viel Atoxyl enthält; hier wird man die Flüssigkeit auf ein höheres Volumen (200—500 ccm) auftüllen und entsprechend auf 1<K) um- rechnen. In jedem Falle wird man vor jeder quantitativen Bestimmung durch einen Reagenzglasversuch feststellen, ob viel oder wenig Atoxyl in der l.'ntersiK hungsflüssigkeit zu erwarten ist. Es sei gleich von vornherein darauf hingewiesen, daß die Ein¬ stellung der beiden Gesichtsfelder des Kolorimeters auf gleiche Färbungs¬ intensität eine gewisse I bung erfordert, daß aber diese Übung unschwer zu erlangen ist und dann mit dem Apparat äußerst schnelle und genaue Analysen zu erreichen sind. Wir seihst haben die Vorsicht gebraucht, unabhängig von einander die Werte abzulesen und zu vergleichen. Es ergaben sich fast immer auf 1 o mm übereinstimmende Zahlen. Wir 'i Unsere Methode war bereits ausgearbeitet, als Covelli in der Chemikerzeitung iGöthen 1008. S. 1004» » darauf hinwies, daß die u-Xaph- tholreaktion eine kolorimetrische Bestimmung des Atoxyls -ermögliche *i Diese Zeitschrift, Rd. LH, S. C