Über die Spaltung einiger Polypeptide durch den Preßsaft von Psalliota campestris (Champignon). Von Kmil Abderhalden und Auguste Rilliet. (i. nf (Aus dem ehemischen Institut der l/niversität Merlin, i tÜer Medaktion zugegangen am 17. Mürz lyn.s,) Zu den folgenden Versuchen wurden mehrere Kilogramm Champignon mit Quarzsund zerrieben und nach Zusatz von Kir.-elgur unter der hydraulischen Presse ausgeprellt. Der 1 ’reit— sali wurde in zwei Fraktionen aufgefangen. Die erste Fraktion, von 0-150 Atmosphären Druck, diente zur Untersuchung des l'ieflsaftes auf freie Aminosäuren. Der hei 150—300 Atmo¬ sphären Druck auspreßbare Saft wurde auf peptolvtisehe Fermente untersucht. Der Preßsaft war dunkel gefärbt und wurde beim Stehen dunkelbraun bis schwarz. Ziu Untersuchung auf Aminosäuren wurde der Prelisalt unter vermindertem Druck bei 40» des Wasserbades, aus dem destilliert wurde, völlig zur Trockene eingeengt, der Rückstand noch mehrmals nach Zusatz von absolutem Alkohol verdampft und dann in der gewohnten Weise verestert. Die Ester setzten «ir mit der berechneten Menge Natriunmlkoholat in Freiheit Mnd unterwarfen dann die Ester der fraktionierten Destillation [,|(‘ Verarbeitung der einzelnen Fraktionen erfolgte in der oft ,lu'ser S‘e,le geschilderten Weise. Mit Sicherheit naehge- ***** Glykokoll, Leucin und Glutaminsäure. Whanden war offenbar auch Pyrrolidincarbonsäure. Zur si'herung weiterer Aminosäuren reichte das Material nicht aus. I;'r l>ilzsaft enthält nach diesen Untersuchungen freie Amin.o- 'Miircn, jedoch in so geringen Mengen, daß wir ilm zu unseren '■.suchen über die Spaltung von Polypeptiden ohne weiteres '"wenden konnten. Die einzelnen Versuche sind in genau