Der Einfluß des Lecithins auf die Wirkung der Verdauungsfermente. 479 dort bei 4,29 °/o die Begünstigung von 13,33 auf eine Verzögerung von 50/o überging, stieg sie hier nur um weniges, nämlich auf 10,85 °/o. Die Beseitigung des Kochsalzes hat also den begün¬ stigenden Einfluß des Lecithins entweder stark abgeschwächt oder der begünstigende Einfluß des Lecithins ist bei Abwesenheit von Kochsalz in den Grenzen von 0—1,43 °/oigem Lecithin¬ zusatz zu suchen. Um dieses festzustellen, wmrde der folgende Versuch mit Lecithinzusätzen zwischen 0—1,43 °/o gemacht. Die Stammlösung wurde mit den 6 Parallelversuchen gleichzeitig 1 Stunde im Wasserbade bei 40 0 gehalten. Aus der Tabelle V geht deutlich hervor, daß das Maxi¬ mum der Begünstigung durch Lecithinzusatz unter 1,43 °/o liegt und zwar zwischen 0,572 und 0,838 °/o ; man sieht auch ferner, daß diese Begünstigung schneller hinaufsteigt und allmählicher herunterfällt ; denn während noch bei geringerem Lecithinzusatze die Kurve über 3,85 nach 15,38 sich erhebt, fällt sie all¬ mählicher von 15,38 über 11,53 nach 3,85. Stellt man sich diesen Vorgang graphisch dar, indem man den Säurezuwachs in Prozenten auf die Ordinate, den Lecithinzusatz in Prozenten c^n le Ab ~zr se auftra^t, so erhält man folgendes Bild: