Zur Frage des einheitlichen Hämatins und einige Erfahrungen über die Eisenabspaltung aus Blutfarbstoff. Von Itirli. v. Zeynck. 3 * • \U'T I»• • • laktion ir'aii;i-n niu |s Oklolior i'inr, , S(*it langem isl es bekannt, dal» ans allen l>islic*i* unler- Miclilen Il;imo«r|ol>iiH*!i durch Aulspallnn^ nach irgend welcher Methode slels ein und dasselbe Hämatin erhallen wurde, und als leslsteliend kann angenommen werden, dal» der fnrb<»eï>ende Komplex der verschiedensten llämoblnhinsorten der gleiche s«• i. Am li die optische I ’ntcrsuchiing ojbt. liîr diese Annahme eine wichtige Stütze, da. abgesehen von gcrinblutfiben, in die Kchler- k'renzen lallenden I)iNerenz<*n, identische Werte erhalten werden. Nach verschiedenen Methoden her^estellle Hämatin-, Präparate zeigen jedoch I nterschiede in der Ziisuninienselznier wie in der Löslichkeit. I>ies<* Lnlerschiede sind so jrrolJ, dal» die Anlslellinijî verschiedener empirischer Formeln b'ercchlfertigt ers< Inen. Hie Mehrzahl der Autoren lejfte das Hauptgewicht aul’rlie Herstellung der <rut krystalhsierenden Hämine. da I iämatin- j»räparate bisher nicht kristallisiert erhalten werden konnten:. di(‘se Hämine .betrachtete man mit Küeksieht auf das einheit¬ liche Aussehen der Kryslalle als chemische Individuen. Kin solches Hämin habe ich aus dein hei der l’epsinsalzsäurever- dauuu^ von Hlulfarhsjolf bleibenden Hückslande dnr"ostcllt und ais rein und einheitlich unbesprochen. *) In einer ausführlichen Arbeit zeigte vor einigen Jahren \V Küster,-) dal» der mikroskopische Befund für Kinheillich- keit und Ileinheil des Hämins nicht unter allen l mständen *' t*n‘sv Zeitschrift. IM. XXX. S. 12<J. * Ihese Zeitschn!!. IM. Xh. S. IMl