fbl K g on Pribram, i’ber das Vorkommen von Brom usw. vitriollüsung versalzt. Nach dem Zufügen von Schwefelkohlen¬ stoff mul IJmsohiitteln .setzte sich dieses in der von der Ochsen- sehilddrüse stammenden Probe farblos ab: wieder gab eine A gelinge, zur Kontrolle zugefügte Menge von Bromkalium eine (ielbfiirbung des Schwefelkohlenstoll's. Hei der Probe, die von der einen menschlichem Schilddrüse herrührte, wurde dagegen ein hellvioletter SchwefelkohlenstoiTextrakt erhalten: es ergab sich, daB trotz des reichlichen Permanganatzusatzes beim An¬ säuern doch salpetrige Säure frei geworden und freies Jod ent¬ standen war. Die zweite Schilddrüse vom Menschen gab, analog behandelt, einen farblosen SehwefelkohlenstolVextrakt, der auch erst auf Zusatz von Bromid zur Flüssigkeit gelb wurde. Auf- ( »rund dieser Versuche glaube ich mit Sicherheit be¬ haupten zu können, dall irgend größere Mengen von Brom¬ verbindungen im (iehirn. der Leber, der Milz und der Schild¬ drüse des Menschen normalerweise nicht Vorkommen.