Einige Bemerkungen über das Histopepton. Von T. Knisnossolsky. \'i- d«*m i-lnlii'tilnl .In- I nivr-iliil I i < I >**r 11l:ik11oll /uv<,t!Hii|'i'ii ;iin 7. S«>|«t•• mln-r l'.Miti ) ln der vorhergehenden Mitteilung ist das Histopepton als nu Körper «»iweibarliger Naim* beschrieben worden, \vH<*lior <*iuc b<'merk«»nsw<‘rt<» Anhäufung basischer Eiw<»ibbausteiu<* mil relativ geringen Mengen von Monoamidosüuren darstellt. I)i<»s<» Verbindung bildet sich als Spaltungsprodukt der Histone und ist in denjenigen Kiweilikörpern, welche nicht zur Gruppt; der I listone gehören, in typischer Weise bisher noch nicht aufge- l'undcn worden. Ich kann hinzufügen, dal) ich eine Heihe von KiweiHsubstanzen pllanzlicher Herkunft, besonders solche aus ruhenden Samen, mit negativem Ergebnis auf Histopepton untersucht habe. Eine der näehstliegenden Aufgaben, die sich an diese Be¬ funde knüpfen, besteht in der Feststellung der Verbreitungsart des Histop(‘|)tons in den Organismen, um auf diese Weise über die histologischen und physiologischen Beziehungen dieser eigen¬ artigen Substanz einige Kenntnisse zu gewinnen. Ich habe diese Fntersuchungen auf Veranlassung des Herrn Professor A. Kussel in Angriff genommen Zur Aufsuchung des Hislopeptons in den Organen bediente ich mich der folgenden Method«». Das zu untersuchende Organ wurde zerkleinert und mit I- bis 2° oiger Schwefelsäure im Schüttelapparat extrahiert, die Fliis sigkeit durch ein Tuch kotiert und mit der dreifachen Menge Alkohol ausg«‘tällt. I)«»r Niederschlag wurde sodann abliltriert, mit verdünntem Alkohol ausgewaschen und mit Alkohol und