Über die Verdauung der Fette im tierischen Organismus. Von S. Levites. AlIS ' ht‘n Laboratorium de* K. Instituts für . xperimcntdlc Meüizin in St. Petersburg.) I'tr Redaktion zugegangen am 2«. September llHifi.) Erster Teil. I nsero Kenntnisse über die Vorgänge bei der Verdauung der Kette datieren eigentlich seit der Entdeckung Claude bernards (183«), daß das Pankreas ein Ferment enthält welches die Eigenschaft hat, neutrale Kette in Fettsäuren und tdyeenn zu spalten, ln jüngster Zeit ist es bekannt geworden dall fettspaltende Fermente nicht nur in der tierischen, sondern auch in der pflanzlichen Welt verbreitet sind. Im Pthmzen- i eiche finden sich die fettspaltenden Fermente in dem Samen d. i. denjenigen Stellen, wo (tie Assimilation vornehmlich ge¬ schieht, Wenn wir uns erinnern, dall die fettspaltenden Fermente die Eigenschaft besitzen, nicht nur Fette, sondern Ester über- ,ia"pt zu sl,alten. und dall dieser Prozell ein umkehrbarer ist, '■■ ist es selbstverständlich, wie groß die Bedeutung dieser cimente lur die Resorption und Assimilation des Fettes sein muh. toltevin1) bat gezeigt, daß es ihm gelungen ist, mittels i aus dem Sehweinepankreas isolierten fettspaltenden Fermentes ’ """O' und Triolin synthetisch darzustellen. Ebenso gelang es ' Oompl. rend., lid. CXXXVIII, S. Z7K. R"ppç-Scylor's Zeitschrift f. physiol. Chemie. XLIX. IS