Chemische Untersuchung des Inhalts einer Chyluscyste. V f>n O. Schlimm. Mit < i!i«T TjitVK 'An-- •!• in . iifiiii-.-h -n Laboratorium <!• s Allgt-nv inen Krankenhaus Ilani!itir?-Kp|»i'nclorf.) d»> r U».|aUion zugojran;.'**» am 11. Soptemt'or r.'eo.i Kürzlich bot sich mir die Gelegenheit, den Inhalt einer < *yste zu untersuchen, die einem 19 jährigen Manne auf der hiesigen chirurgischen Abteilung des Herrn Oberarzt Dr. Kinn mell operativ entfernt worden war. Ks handelte sich um eine kinds- kopfgrolle Gyste, die ihren Ursprung vom Mesenterium nahm und zwar nicht weit vom Übergang des Duodenum und Jejunum. Die Ausschälung aus den sie umgebenden Mesenlerialblältern gelang leicht. Der Dallent wurde 1 Monat nach der Operation geheilt entlassen.11 Die (Aste enthielt etwa l1 s Liter rahmiger, fast rein weißer, schwach alkalisch reagierender Flüssigkeit, von der mir zur l utersuehung einige 1(H) ccm zur Verfügung standen. Hei der mikroskopischen Untersuchung fand ich neben zahllosen, verschieden grollen Fettkügelchen charakteristische, aus dünnen, sechsseitigen Tafeln bestellende Krystalle, von denen die Flüssigkeit gleichmäßig durchsetzt war. (Siehe Fig. 1.) Diese Krystalle waren in Wasser. Alkohol. Äther unlöslich. Ihre Isolierung und Identifizierung soll später besprochen werden. Das spezifische Gewicht der Flüssigkeit war 0,98S g. 1 Herrn Pr. Hartwig. Assistenzarzt an der I. Chirurgischen Ab¬ teilung. spreche idi auch an dieser Stelle meinen Hank aus. sowohl für ■ i e I herlassung des Cysteninhalts wie auch für die Mitteilung der Kranken¬ geschichte.